Ipetronik Analyse, Simulation und Test von FlexRay-Netzwerken

Messerweiterung FlexRay-Extender von Ipetronik.
Messerweiterung FlexRay-Extender von Ipetronik.

Mit dem neu entwickelten FlexRay-Extender erweitert Ipetronik seine Datenlogger der M-LOG- und IPElog-Familie um einen galvanisch getrennten zweikanaligen FlexRay-Messeingang.

Der FlexRay-Extender fungiert als Gateway zur Datenumsetzung. Er unterstützt die zeitgesteuerte Aufzeichnung der Messsignale auf dem Bus mit drei unterschiedlichen Betriebsmodi: Signalmessung, Protokollmessung und Asynchronmessung. Letztere wird üblicherweise für Benchmark-Untersuchungen verwendet. Da die Busparameter durch den FlexRay-Extender ermittelt werden, kann der Anwender auf relativ einfache Weise an einem fremden Fahrzeug Standardsignale messen.

Im Protokollmodus erfasst der Extender die Daten über das standardisierte XCPonFlexRay-Protokoll. Durch den Einsatz von XCP verhält sich das Messmodul wie ein Steuergerät. Die Definition der Protokollparameter ist in den jeweiligen Beschreibungsdateien festgelegt. Die Kommunikation mit dem Datenlogger erfolgt über eine 10/100Base-TX-Verbindung. Damit stehen dem Anwender sämtliche Funktionen des Datenloggers wie Onlineberechnungen, Trigger- und Speicherfunktionen zur Verfügung.

Der FlexRay-Extender von Ipetronik ist für die Anwendung im Kraftfahrzeug ausgelegt und dementsprechend robust. Das eloxierte Aluminiumgehäuse hat die Abmessungen 158 mm x 102 mm x 26,5 mm (B x T x H) bei einem Gesamtgewicht des Extender-Moduls von 450 g. Das Modul ist in Schutzart IP 54 ausgeführt und arbeitet im Temperaturbereich von -40 °C bis +85 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 5 % bis 95 %. Zur Versorgung ist eine Spannung von 9 VDC bis 36 VDC erforderlich. Die Leistungsaufnahme liegt bei max. 3,0 Watt.