Adaptronik reduziert Innengeräusche

Mit dem Projekt „Quiet Car“ zeigt das Fraunhofer Institut auf der Hannover-Messe, wie sich mit adaptronischen Bauelementen der Geräuschpegel im Innenraum eines Autos verringern lässt.

Bekämpfen lassen sich damit unerwünschte Vibrationen und Schwingungen. Sensorische und aktorische Funktionen werden dabei über elektronische Regler verknüpft. So können diese Systeme auf sich ständig ändernde Umgebungsbedingungen reagieren.

Im Projekt »Quiet Car« wurden nun zwei adaptronische Systeme in einen VW-Lupo eingebaut. Die Forscher integrieren vier aktive Lagereinheiten im hinteren Fahrwerkbereich und testen diese im Fahrbetrieb. Parallel arbeiten sie an der aktiven Bedämpfung der »Firewall«, die den Insassen- vom Motorraum trennt.

Ab dem Frühjahr laufen die Fahrversuche auf einer Teststrecke des LBF bzw. der TU-Darmstadt am Flughafen Griesheim. Das Projekt »Quiet Car« soll helfen, Fragen der »Systemintegration« in eine anspruchsvolle technische Umgebung zu klären.