Bosch 73 Millionen Euro für neue Teststrecke in China

Mit der neu eröffneten Anlage in Donghai betreibt Bosch nun zwei Teststrecken in China.
Mit der neu eröffneten Anlage in Donghai betreibt Bosch nun zwei Teststrecken in China.

Am 21. Juni hat Bosch im chinesischen Donghai in der Provinz Jiangsu eine neue Teststrecke eröffnet. Insgesamt investiert das Unternehmen bis 2017 in drei Phasen rund 73 Millionen Euro in das Projekt, dessen Gesamtfläche mit rund 1.400.000 Quadratmetern etwa 200 Fußballfeldern entspricht.

In Donghai können künftig das ganze Jahr über aktive Sicherheitssysteme wie das Antiblockiersystem ABS und ESP sowie leistungsfähige Fahrerassistenzsysteme für Personenkraftwagen, Motorräder und Lastwägen mit bis zu 45 Tonnen Gewicht getestet werden. Chinesische Autofahrer legen zunehmend Wert auf Sicherheit und Komfort. „Bereits heute hat jeder fünfte in China produzierte Pkw den Schleuderschutz ESP an Bord“, sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control, „2015 wird es jeder Dritte sein.“ 
Weltweit betreibt Bosch über zehn Teststrecken, eine weitere davon in China in der Inneren Mongolei. Die neue Teststrecke, die unter anderem auch Automobilhersteller nutzen können, gehört zum Bosch-Geschäftsbereich Chassis Systems Control. Dieser fertigt und entwickelt Komponenten und Systeme für aktive und passive Sicherheit sowie Fahrerassistenzsysteme. Chassis Systems Control beschäftigt weltweit rund 16.000 Mitarbeiter an mehr als 35 Standorten.