Zum Funktionstest von GPS-Empfängern

National Instruments (NI) bringt das GPS Simulation Toolkit 1.5 auf den Markt, das LabVIEW und die RF-PXI-Plattform um Funktionen für den Test von GPS-Empfängern erweitert.

Die Version 1.5 des GPS Simulation Toolkit stellt Anwendern Funktionen für die Satellitensimulation bereit, wie eine erweiterte Simulation sich nicht wiederholender GPS-Satellitensignale oder die Möglichkeit, Bewegungsprofile für das Testen mobiler Empfänger benutzerspezifisch anzupassen.

Das GPS Simulation Toolkit 1.5 für LabVIEW ist mit einer grafischen Programmierschnittstelle zur Validierung und zum Test von GPS-Empfängern bestückt. Zudem lassen sich mit Hilfe des Toolkits C/A-Codes für bis zu 12 Satelliten im L1-Band simulieren. Das Toolkit beinhaltet auch Werkzeuge zur Signalerzeugung, um sowohl Empfängerstandort als auch -geschwindigkeit zu bestimmen. Auch das Erstellen von sich bis zu 24 Stunden nicht wiederholenden GPS-Satellitensignale Signalen ist möglich, so dass Anwendern ein längerer Zeitabschnitt nicht wiederholender Simulationsdaten zur Verfügung steht. Dadurch lassen sich sowohl erweiterte Zuverlässigkeitstest als auch eine bessere Kontrolle über Signalbeeinträchtigungen erzielen, die während des Tests zur Entwurfsverifizierung auftreten.

Die Version 1.5 umfasst des Weiteren auch Funktionen für die Erzeugung benutzerdefinierter Trajektorien, so dass Anwender die Signale simulieren können, die GPS-Empfänger auf bestimmten Routen erfassen. Die Möglichkeit, diese Signale mittels Software-definierter Messgeräte zu simulieren erlaubt benutzerspezifische und wiederholbare Tests mit für die Route spezifischen Signalen, ohne dafür teure Messfahrten durchführen zu müssen. Für Tests des Dynamikbereichs und situationsspezifische Tests lassen sich mit dem GPS Simulation Toolkit die individuellen Satellitensignalleistungen während der Signalerzeugung anpassen.

Die RF-PXI-Plattform von NI für die GPS-Simulation und -Prüfung besteht aus dem GPS Simulation Toolkit 1.5 für LabVIEW, dem Vektorsignalgenerator PXIe-5672/73, dem im Chassis integrierten RAID-Festplattensystem NI 8260, dem Dual-Core-Controller PXIe-8106 sowie dem Chassis PXIe-1062Q mit acht Steckplätzen. Mit Hilfe dieser Plattform lassen sich bis zu 45 Stunden simulierter GPS-Signale auf dem ins Chassis integrierten RAID-Festplattensystem mit einem Gesamtspeichervolumen von 1 TByte abspeichern und dank des Vektorsignalgenerators von der Festplatte für ein benutzerspezifisches und wiederholbares Testen von GPS-Empfängern übertragen.