Winkelmessung im Lenkgetriebe

Gegenüber hydraulischen Servolenkungen bieten elektrische bzw. elektromechanische Varianten verschiedene Vorteile. So können diese durch eine bedarfsorientierte Leistungsaufnahme zu einem verminderten Energie- und somit Kraftstoffverbrauch beitragen. Kernelement ist dabei ein Winkelsensor, der für die Übersetzung des Lenkbefehls in ein Lenkmoment benötigt wird.

Gegenüber hydraulischen Servolenkungen bieten elektrische bzw. elektromechanische Varianten verschiedene Vorteile. So können diese durch eine bedarfsorientierte Leistungsaufnahme zu einem verminderten Energie- und somit Kraftstoffverbrauch beitragen. Kernelement ist dabei ein Winkelsensor, der für die Übersetzung des Lenkbefehls in ein Lenkmoment benötigt wird.

In der elektrischen Lenkung des neuen Volkswagen Golf VI, die von ZF-Lenksysteme (www.zf-lenksysteme.com) stammt, kommt ein Winkelsensor vom Typ AA7700 zum Einsatz, der von der Firma Sensitec (www.sensitec.com) stammt.

 Der magnetoresistive Sensor wird vom Lenkungssteuergerät mit Strom versorgt und liefert diesem die Winkelinformation bei einem Lenkvorgang zurück.

Über einen Torsionsstab am oberen Teil des Lenkgetriebes wird daraus ein Dreh-moment ermittelt, das als Stellgröße an den Servomotor weitergeleitet wird.

Die Auflösung des Systems liegt im gesamten zulässsigen Temperaturbereich (–40 °C bis +125 °C) unter 0,1 Nm. Magnetoresistive Sensoren eignen sich für die Anwendung in elektrischen Servolenkungen vor allem wegen ihrer Zuverlässigkeit und ihren geringen Abmessungen. sj