Multibus-Kommunikationscontroller Testen und Flashen beliebig komplexer Steuergeräte

Stand-Alone-Version der neuen Multibus-Kommunikcationscontroller-Serie 62 von Göpel Electronic.
Stand-Alone-Version der neuen Multibus-Kommunikcationscontroller-Serie 62 von Göpel Electronic.

Göpel electronic bringt eine neue Generation Multibus-Kommunikationscontroller mit dem Namen Serie 62 auf den Markt. Die neue Architektur bietet dem Anwender bis zu 18 unabhängige Bus-Interfaces für CAN, CAN-FD, FlexRay, Automotive Ethernet und LIN.

Die Serie 62 von Göpel Electronic ist prädestiniert für den Einsatz in Restbussimulationen sowie für das Testen und Flashen beliebig komplexer Steuergeräte. Die bis zu 18 Bus-Interfaces sind unabhängig und frei konfigurierbar; zusätzlich erweitern Digital- und Analog-I/O-Kanäle sowie SENT Tx/Rx-Interfaces die Anwendungsmöglichkeiten. Der Rechenkern und damit das Herzstück der Baugruppen ist ein Xilinx MPSoC. Wie bereits bei der Serie 61 besteht auch bei der Serie 62 die Möglichkeit, Anwenderprogramme direkt auf der Hardware unter einem Echtzeit-Betriebssystem auszuführen, wodurch Latenzen so gering wie möglich gehalten werden. Transport- und Diagnoseprotokolle, Netzwerkmanagement, XCP und SecOC stehen als Onboard-Funktionen zur Verfügung und sind über entsprechende API-Funktionen nutzbar. Die Produktfamilie eignet sich damit für Steuergeräte-Entwicklung und -Test mit Einsatzmöglichkeiten an Entwicklungsplätzen, im Prüfstandbau und Run-In-Systemen.

Der Multibus-Controller ist verfügbar als Stand-Alone-Box in unterschiedlichen Leistungsklassen sowie als PCIe/PXIe-Karten. Die Kanalkonfiguration ist individuell und flexibel und kann bei Bedarf erweitert werden. Zudem steht Anwendern der Box-Variante ein Steckplatz für Industrie-Busmodule zur Verfügung. Software-seitig dient Net2Run als Tool zur Konfiguration von Restbussimulationen. Die Einbindung in Kundenapplikationen erfolgt über die leistungsstarke G-API für Windows und Linux.