Simscape-Sprache für physikalische Modellierungen eingeführt

Mit der Simscape-Sprache führt MathWorks seiner Simulink-Umgebung eine neue Funktion hinzu, die das textuelle Erstellen physikalischer Modellierungskomponenten, Domänen und Bibliotheken ermöglicht.

Die neue Sprache ist in Simscape integriert und erweitert Simulink für die Modellierung und Simulation mechatronischer und anderer physikalischer Mehrdomänensysteme auf der Grundlage eines auf physikalischen Netzwerken basierenden oder nicht kausalen Modellierungsansatzes.

Mit der Simscape-Sprache, die auf der Matlab-Sprache basiert, können Ingenieure wieder verwendbare Modelle von Komponenten und Systemen für Technologien wie Brennstoffzellen und Elektro-Hybridfahrzeuge erstellen. Dadurch kann die Zahl der Anwender und Partner für die Erstellung und gemeinsame Nutzung wieder verwendbarer Modelle erweitert werden.

Gemeinsam genutzte physikalische Modelle ermöglichen eine präzisere Simulation des Systemverhaltens, die Entwicklung robusterer Steuerungs- und Regelungsstrategien, das Abwägen von Kompromissen bei der Entwicklung und die frühzeitige Ermittlung von Systemfehlern im Entwicklungsprozess.

»Mit der neuen Simscape-Sprache kann ich eigene Komponenten erstellen – ein absolutes Muss bei der Modellierung physikalischer Systeme«, sagt Dr. Arie Weeren, Manager Academic Support ICT an der Universität Antwerpen. »Wir stellen neue Funktionen zur Unterstützung der Entwicklung physikalischer Simulationsmodelle auf Systemebene zur Verfügung«, ergänzt Jim Tung von MathWorks.

Die Simscape-Sprache ist ab sofort im Rahmen des Produkts Simscape verfügbar, erfordert aber Matlab und Simulink. SimElectronics, SimMechanics, SimDriveline, SimHydraulics und SimPowerSystems werden separat vertrieben.