Vector Informatik Schnittstellen-Hardware arbeitet mit einem Datendurchsatz von bis zu 5 Mbyte/s

Die Schnittstellen-Hardware VX1060 von Vector Informatik ermöglicht Mess-, Kalibrier-, Bypass- und Flash-Anwendungen mit einer Abtastrate von bis zu 80 kHz und einem Datendurchsatz von bis zu 5 Mbyte/s.

Der Messdatendurchsatz hängt vom eingesetzten Mikrocontroller ab, beim Renesas V850, Freescale MPC5xxx oder Infineon XC2000 ist ein Datendurchsatz von 1 Mbyte/s, beim Infineon TriCore-PD von 3 Mbyte/s und beim TriCore-ED von 5 Mbyte/s möglich. Signale werden zeitsynchron auch in sehr schnellen Tasks mit weniger als 50 µs Zykluszeit erfasst und mit präzisen Zeitstempeln versehen. Mit dem TriCore-ED lassen sich sogar Zykluszeiten kleiner 15 µs erzielen.

Der Anschluss an den Mikrocontroller des Steuergeräts erfolgt mit einem kompakten Adapter (23 mm x 24 mm). Zusammen mit dem Kabel und den wasserdichten Steckverbindungen ist er für hohe Temperaturen im Automotive-Einsatz ausgelegt. Neben dem Einsatz im Fahrzeuginnenraum ist das System auch für den Motorraum, an Prüfständen sowie im Labor geeignet. Das Basismodul VX1060 verarbeitet die Mess- und Stimulationsdaten und wird über per XCP-on-Ethernet-Protokoll mit einem Mess- und Kalibrierwerkzeug wie z.B. CANape verbunden.

Für die Messdatenerfassung sind nur geringe Änderungen am Steuergeräte-Code notwendig. Der Einfluss von Messungen auf die Laufzeiten des Steuergeräts ist gering, mit dem TriCore-ED ist es sogar möglich ohne Laufzeitbeeinflussung zu messen.