dSpace Prototyping-System mit mehrstufigem Watchdog-Mechanismus

dSpace MicroAutoBox II: Jetzt mit mehrstufigem Konzept zur Laufzeitüberwachung.
dSpace MicroAutoBox II: Jetzt mit mehrstufigem Konzept zur Laufzeitüberwachung.

Für eine höhere Sicherheit beim Einsatz von Prototypenfahrzeugen hat dSpace das kompakte Prototyping-System MicroAutoBox II mit einem Watchdog-Mechanismus ausgestattet, der eine Laufzeitüberwachung mit konfigurierbarem Timeout-Verhalten ermöglicht.

Der System-Watchdog ist unabhängig vom MicroAutoBox-II-Prozessor per FPGA in der Hardware umgesetzt, während individuell konfigurierbare Software-Watchdogs eine gezielte Überwachung von Software-Tasks im Anwendermodell ermöglichen. Sobald die Anwender-Software eine Zeitüberschreitung am System-Watchdog erzeugt, greifen die konfigurierten Verhaltensweisen. Solche Timeout-Verhalten können zum Beispiel das Sichern von Daten, das Setzen definierter Output-Werte oder ein kompletter Systemneustart sein. Der neue Watchdog-Mechanismus für die MicroAutoBox II steht mit dem dSpace Software-Release 2013-A zur Verfügung.

Für die einfache, blockdiagramm-basierte Programmierung sowie Integration der neuen Laufzeitüberwachung in bestehende Simulink-Reglermodelle bietet dSpace ein neues Real-Time-Interface-Blockset (RTI) als Schnittstelle an. RTI-Blöcke für Konfiguration und Ausführung können per Drag& Drop in das Simulink-Modell gezogen werden. Das neue Watchdog-Blockset unterstützt alle Varianten der MicroAutoBox II.

MicroAutoBox-II-Anwender können mindestens 20 Tasks (abhängig von den genutzten Speicherressourcen sogar mehr) gleichzeitig und unabhängig voneinander überwachen. Dabei lassen sich jeweils individuelle Timeout-Verhaltensweisen zuweisen. So kann der Anwender beim Rapid Control Prototyping den Ursachen für eventuelle Probleme in der Regler-Software leicht auf die Spur kommen und ein definiertes Verhalten sicherstellen.