Entwicklungswerkzeug Power Architecture Development Platform für e200-basierte SoCs

Die Firma PLS hat unter der Bezeichung "Power Architecture Devlopment Platform" eine neue Entwicklungsumgebung für "Power Architecture e200 Core"-basierte SoCs von STMicroelectronics und Freescale vorgestellt.

Die Software eignet sich sowohl für Automotive- wie auch Industrieanwendungen. Sie basiert auf einem Compiler der Firma HighTec sowie der Universal Debug Engine (UDE) von PLS.

Der GNU-Compiler kann Standard-PowerPC-Instruktionen erzeugen, unterstützt aber ebenso die Variable-Length-Encoding-Befehle der Power Architecture, die für eine hohe Code-Dichte sorgen.

Da die Entwicklungsumgebung den zugehörigen Start-up-Code, die notwendige Hardware-Initialisierung, das Speicher-Mapping sowie das passende mitgelieferte peripheriespezifische Header-File automatisch auswählt, lassen sich eigene oder beispielhafte Applikationen für alle Mikrocontroller der Baureihen SPC56 von STMicroelectronics und MPC55xx und MPC56XX von Freescale in Eclipse leicht generieren. Mit den entsprechend vorbereiteten Target-Konfigurations-Dateien sind diese Anwendungen sofort auf den jeweiligen Evaluation-Boards der Hersteller lauffähig.

Als Ergänzung zur UDE bietet PLS seine Hardware-Schnittstellen UAD2+ und UAD3+ an, die das Debugging über eine JTAG-Schnittstelle oder einen Nexus-Port unterstützen.