pls: UDE 2.4 unterstützt neue 32-Bit-Automotive-MCUs

Die Debug- und Testumgebung bietet umfangreichen Support für die Mikrocontroller-Familien MPC560/MPC563xx von Freescale und SPC560xx/SPC563xx von STMicroelectronics.

Die 32-Bit-MCUs aus dem Joint Development Program (JDP) von Freescale und STMicroelectronics basieren auf einem e200-Core mit VLE-Befehlssatz (Variable Length Encoding). Sie sind derzeit für Taktfrequenzen von 40 bis 80 MHz konzipiert. Der interne Multi-Master-Crossbar-Switch sorgt dabei für hohe Leistung.

Der Zielsystemzugang zu den Power-Architecture-Bausteinen erfolgt bei UDE 2.4 über UAD 2 (Universal Access Device) von pls via JTAG (NEXUS class 3). Der JTAG-Extender von UAD2+ erlaubt eine Distanz von mehreren Metern zwischen Target und Host-PC bei hoher Störfestigkeit und Transferraten bis zu 1 MByte/s.

UDE 2.4 überstützt die Fähigkeiten der SPC560xx/SPC563xx- und MPC560/MPC563xx-On-Chip-Debug-Einheiten ohne Einschränkungen. Code- und Daten-Breakpoints lassen sich per Mausklick setzen. Echtzeitdaten-Visualisierung und Simulated I/O werden über den JTAG-Nexus-Port realisiert. UDE unterstützt Variable Length Encoding (VLE), was eine größere Code-Dichte erlaubt. Ebenso ist die schnelle Programmierung des On-Chip-FLASH möglich, sowohl innerhalb des Debuggers als auch mittels Standalone-Tool. Programme lassen sich für die Enhanced Time Processor Unit (eTPU) innerhalb der UDE-Oberfläche uneingeschränkt austesten.

UDE 2.4 lässt sich in Kombination mit Freescale’s CodeWarrior-Compiler, dem  Power-PC -Compiler von WindRiver, Power-PC-GNU- und dem eTPU-Compiler von Byte Craft verwenden. Ab dem 3. Quartal 2008 wird UDE zusammen mit UAD2+ auch NEXUS-Trace-Funktionen unterstützen.