Neuheiten aus der Kfz-Messtechnik Messen ist Wissen

Der in der Kfz-Technik tätige Spezialist muss mit optimalen Messsystemen ausgerüstet sein, um Probleme mit Mechanik-Neuentwicklungen oder Fehler in elektronischen Schaltungen rasch finden zu können. Die verfügbaren Tools werden dank Software immer besser und kompakter.

Neuheiten aus der Kfz-Messtechnik

Der in der Kfz-Technik tätige Spezialist muss mit optimalen Messsystemen ausgerüstet sein, um Probleme mit Mechanik-Neuentwicklungen oder Fehler in elektronischen Schaltungen rasch finden zu können. Die verfügbaren Tools werden dank Software immer besser und kompakter.

Gerade in der jetzigen Umbruchsituation der Automobilindustrie, die gekennzeichnet ist durch eine technische Rundum-Optimierung des Systems „Fahrzeug“, erweist sich die Messtechnik erneut als „Enabling-Faktor“: Nur mit ausgefeilter Messsystem-Hard- und -Software können Ingenieure den aktuellen Herausforderungen begegnen. Hier einige interessante Neuigkeiten dieses Marktsegments.

Drahtloses für die Messwerterfassung und -übertragung

Licht ist eigentlich ein ideales Sensorelement und gleichzeitig ein drahtloses Übertragungsmedium: Berührungslos, rückwirkungsfrei, leicht adaptierbar und unempfindlich gegenüber Umgebungseinflüssen liefert es je nach Anwendung unterschiedlichste physikalische Größen und löst zahlreiche Messaufgaben recht unkompliziert – was mit konventioneller Technik gar nicht oder nur sehr aufwendig realisierbar wäre.

Für die optische Messtechnik hat die Firma Polytec (www.polytec.de) eine interessante Anwendung entwickelt: die Messung von Betriebsschwingformen an schnell rotierenden Strukturen. Das geschieht mit dem neuen optischen Derotator namens PSV-A-440 (Bild 1), der es erlaubt, mit einem berührungslos arbeitenden Scanning-Vibrometer die Schwingform rotierender Messobjekte wie Lüfter, Motorwellen, Turbinen oder auch Reifen unter realen Bedingungen bei Drehzahlen bis 24 000 min-1 zu messen. Alle Versteifungseffekte bei hohen Drehzahlen und die tatsächliche Schwingform und -frequenz werden erfasst. Damit sind Ordnungsanalysen und die Erfassung von Messdaten an rotierenden Objekten berührungsfrei und ohne Beeinflussung des Messobjektes möglich – ein wichtiger messtechnischer Pluspunkt, der bislang mit mechanisch befestigten Sensoren nicht realisierbar war.