Messtechnik-Tools werden laufend verbessert Mehr sehen

Die Messtechnik rund um das Kfz und die Kfz-Elektronik kann als beispielgebend für viele andere Bereiche gesehen werden: Präzision, mechanische Belastbarkeit und ungewöhnliche Temperaturbereiche sind nur einige der Anforderungen, die von neuen Messsystemen oder Sensoren zu erfüllen sind.

Messtechnik-Tools werden laufend verbessert

Die Messtechnik rund um das Kfz und die Kfz-Elektronik kann als beispielgebend für viele andere Bereiche gesehen werden: Präzision, mechanische Belastbarkeit und ungewöhnliche Temperaturbereiche sind nur einige der Anforderungen, die von neuen Messsystemen oder Sensoren zu erfüllen sind.

Die Entwicklungszyklen in der Kfz-Technik werden – wie in allen technischen Bereichen – immer kürzer. Dementsprechend muss der Fachmann auch mit optimalen Messsystemen ausgerüstet sein, um Mechanik-Neuentwicklungen oder elektronische Designs rasch verifizieren zu können oder Fehler präzise aufzudecken. Die entsprechenden messtechnischen Tools sind auf dem Markt – und sie werden immer besser.

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FlexRay-Tests auf der physikalischen, also der Hardware-Übertragungs-Ebene sind oftmals sehr hilfreich, besonders dann, wenn schwer erklärbare Signalveränderungen die Übertragung offensichtlich beeinträchtigen und Fehler verursachen. Und so haben alle Oszilloskop-Hersteller wie z.B. Agilent (www.agilent.com), LeCroy (www.lecroy.de), Tektronix (www.tek.com) oder Yokogawa (www.yokogawamt.de) entsprechende Analyse-Zusätze für ihre DSOs – meist in Form von Software – auf dem Markt.

Neuestes Produkt für die Wave-Runner-Xi-Oszilloskope von LeCroy (Bild 1) ist ein „FlexRay-Physical-Layer-Test-Paket“ inklusive Augendiagramm-Maskentest und mit ganz speziellen Parametertests. Diese Option unterstützt die Standard-Datenraten 10 Mbit/s, 5 Mbit/s sowie 2,5 Mbit/s und führt Augendiagramm-Maskentests sowohl an Live-Signalen als auch an gespeicherten Signalformen durch. Der Test lässt sich dabei so konfigurieren, dass alle Maskentest-Fehler hervorgehoben werden und bei auftretenden Fehlern der Test stoppt. Dabei werden dem Anwender alle fehlerhaften Bits angezeigt und die dazugehörigen decodierten Protokolldaten dargestellt. Neben dem Augendiagramm-Test sind vier unterschiedliche Flex-Ray-Physical-Layer-Zeitparameter integriert, um aufzuzeigen, wie sich die Signale im Kommunikationskanal ausbreiten. Diese Parameter messen Propagation Delay, Asymmetric Delay, Truncation und Jitter in Übereinstimmung mit den entsprechenden Flex-Ray-Spezifikationen. Für weitergehende Untersuchungen stehen zusätzliche Hilfsmittel wie Histogramm- sowie „Trend und Track“-Funktionen zur Verfügung, um das Verhalten des Kommunikationskanals über einen bestimmten Zeitraum hinweg zu untersuchen.