Mentor Graphics LED-Simulations-/Testlösung für Automobilbeleuchtungen mit mehr Funktionen

Mentor Graphics hat die Funktionen seiner Mess- und Charakterisierungs-Hardware T3Ster/TeraLED sowie der Simulations-Software FloEFD erheblich erweitert. Damit will das Unternehmen den Anforderungen von Beleuchtungsentwicklern Rechnung tragen, die LED-Arrays in Autoscheinwerfern, Rückleuchten und Anwendungen in der Transportbranche verwenden.

Die von diesen Arrays erzeugte Wärme und Kondensation können Entwickler nun effizient managen und somit die Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Produkte verbessern. Mit der Fähigkeit der T3Ster/TeraLED-Hardware, thermische und optische Charakteristiken einzelner LEDs und kompletter Arrays zu messen, lassen sich hervorragende Lichtqualität und korrekte Farben erzielen.

FloEFD wurde um ein LED-Modul erweitert, das die thermische Simulation moderner LED-Produkte gestattet und deren gesamten bei Betriebstemperatur emittierten Lichtstrom (Hot Lumen) prognostiziert. Möglich wird das durch eine Bibliothek mit LED-Modellen, deren Elemente durch physikalische Tests mit Mentor Graphics T3Ster/TeraLED, einer kombinierten thermischen und radiometrischen/fotometrischen LED-Testlösung, charakterisiert werden. Darüber hinaus unterstützt das FloEFD LED Modul in semi-transparenten Feststoffen wie Linsen von Scheinwerfern oder Rückleuchten auch Strahlungsabsorption.

LED-Arrays werden immer größer. Um diese größeren Arrays unterzubringen, stellt Mentor für die Messung der optischen Leistungsfähigkeit eine Kugel mit 50 cm Durchmesser zur Verfügung – zusätzlich zum 30-cm-TeraLED-Produkt. Eine 50-cm-Kugel ist groß genug um LEDs aufzunehmen, die in Scheinwerfern und Rücklichtern bei einer Wärmeableitung von maximal 50 W bis zu 7500 lm produzieren können.