Kostengünstige Prototyping-Lösung

Mit der MicroAutoBox 1401/1507 bringt dSpace die »kleine Schwester« seiner MicroAutoBox 1401/1505/1507 auf den Markt, die ebenfalls mit einen High-End-Prozessor sowie CAN-, LIN- und FlexRay-Schnittstellen bestückt ist.

Mit der MicroAutoBox 1401/1507 präsentiert dSpace eine preiswerte Prototyping-Lösung für Gateway- und Bypassing-Anwendungen im Bereich Steuergeräteentwicklung/Rapid Prototyping. Die kompakte, fahrzeugtaugliche Echtzeit-Plattform besitzt genau wie ihre »große Schwester«, die  MicroAutoBox 1401/1505/1507, einen High-End-Prozessor sowie die Busschnittstellen CAN, LIN und FlexRay. Außerdem verfügt sie über eine Bypass-Schnittstelle – dSpace verzichtete aber bei ihr auf die Standard-I/O.

Die neue »Light«-Variante eignet sich in Kombination mit dem RapidPro Intelligent I/O Subsystem gut für Motorsteuerungen. Zudem lässt sich der standardmäßig für FlexRay genutzte IP-Modul-Slot mit einer ARINC-Schnittstelle für Luftfahrtanwendungen ausstatten. Die Modellierungswerkzeuge Matlab, Simulink und Stateflow sind nahtlos in die Prototyping-Umgebung integrierbar. Mit der Software dSpace Real-Time Interface (RTI), der Verbindung zwischen dSpace-Hardware und Modellierungswerkzeug, können Entwickler ihre Simulink-Modelle automatisch und ohne Programmierkenntnisse auf der MicroAutoBox implementieren.

Dank ihrer Robustheit eignet sie sich die Funktionsentwicklung direkt im Fahrzeug, was im Rahmen von Schock- und Vibrationstests bewiesen wurde. Ihre Abmessungen entsprechen der Größenordnung eines realen Fahrzeugsteuergerätes. Der integrierte Flight Recorder hilft bei der späteren Analyse der Daten und bei der Fehlersuche. In Verbindung mit einem Notebook lässt sie sich auch während einer Testfahrt zum direkten Überwachen der Daten und Verstellen von Parametern in Echtzeit einsetzen.

Aufgrund ihrer integrierten Bypass-Schnittstelle (DPMEM) ist die MicroAutoBox 1401/1507 für Bypass-basiertes Prototyping geeignet, bei dem bestehende Steuergeräte optimiert oder hinsichtlich der Regelstrategie in Teilen überarbeitet werden. Mit der Bypass-Methode können Entwickler also bestehenden Steuergeräte-Code einfach anpassen und erweitern, so dass sie bei komplexen Steuergeräten und kurzen Entwicklungszyklen nicht alle Software-Funktionen neu entwickeln müssen. Während die neuen Funktionen auf dem Prototyping-System auf Basis der MicroAutoBox realisiert werden, ist das existierende Steuergerät für die Ausführung des vorhandenen Codes und für die Ein-/Ausgabe zuständig. Hierfür tauschen die MicroAutoBox und das Original-Steuergerät die notwendigen Eingangsdaten und die Ergebnisse untereinander aus.