Kfz-Messtechnik: Zeit sparen und sicher entwickeln

Mit neuen messtechnischen Hard- und Software-Komponenten kann der Entwickler in der Kfz-Technik und der Automobil-Elektronik effizient arbeiten und sicherer die Design-Vorgaben erfüllen. Hier ein Überblick zu Neuentwicklungen.

Mit neuen messtechnischen Hard- und Software-Komponenten kann der Entwickler in der Kfz-Technik und der Automobil-Elektronik effizient arbeiten und sicherer die Design-Vorgaben erfüllen. Hier ein Überblick zu Neuentwicklungen.

INHALT:
Dort messen, wo es ungemütlich ist
Verstärker und Auswertemodule – ebenfalls von der robusten Art
Wenn noch mehr Messkanäle nötig sind
384 Kanäle am USB
Schon spezielle Kfz-Messtechnik: Inertial-Messplattform
Navigation und Messen aus der Ferne
Software: Immer zuständig für exakte Ergebnisse und Zeitersparnis
Simulieren spart Messzeit
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Zeit sparen und gezielt Fehler analysieren: Das sind die Herausforderungen, mit denen ein Entwickler von Automobil-Elektronik- und -Mechanik-Komponenten heute konfrontiert ist. Doch mit entsprechenden Tools lassen sich auch anspruchsvolle Mess-, Prüf- und Dokumentationsaufgaben zuverlässig erledigen.

Dort messen, wo es ungemütlich ist

Die Stromversorgung (6 bis 36 V(DC), Leistungsaufnahme 600 mW) erfolgt über LEMO-Steckverbinder; ansonsten wird der Anschluss über Standardinnen-/- außengewinde G1/4 Zoll (<250 b) oder M14 × 1,5 (>250 b) realisiert. Andere Anschlussformen sind bei Bedarf lieferbar. Bis zu Nenndrücken von ca. 200 b ist direkte Medienkompatibilität zu allen gängigen Fluiden (insbesondere Bremsflüssigkeiten, Treibstoffe etc.) gegeben; kundenspezifische Varianten sind möglich.

Mit Vibrationsmessungen befasst sich ein anderer „harter“ Sensor: Es ist der Hochtemperatur-Vibrationsaufnehmer 357B65 (Bild 2) im Programm von Synotech (www.synotech.de). Er ist mit seinem Messbereich von ±500 g spezifiziert für Betriebstemperaturen zwischen –54 und +480 °C und eignet sich somit für Untersuchungen an Auspuffsystemen und Kfz-Motoren, aber auch an Turbinen und Triebwerken, ohne dass zusätzliche Kühlmaßnahmen erforderlich sind.

Der Aufnehmer bietet eine Empfindlichkeit von 4 pC/g im gesamten Temperaturbereich, sein piezokeramisches Sensorelement ist in einem robusten, hermetisch dicht verschweißten Gehäuse untergebracht. Zur Umsetzung des Ladungssignals kann ein herkömmlicher Labor- oder Inline-Verstärker dienen; Überlastfestigkeit besteht bis 3000 g. An einem Microdot- Stecker lässt sich das Signal abnehmen.