Visualisierungsframework von b-plus Große Datenmengen sicher händeln

Das Visualisierungs-Framework Aveto.vis von b-plus hilft dabei, große Datenmengen sicher und einfach zu händeln.
Das Visualisierungs-Framework Aveto.vis von b-plus hilft dabei, große Datenmengen sicher und einfach zu händeln.

Um autonome Fahrzeuge mit Sensorsystemen zu realisieren, stellt b-plus mit der Validation Toolchain für die Aufnahme, Analyse und Verarbeitung vieler Sensoreingänge ein Komplettsystem zur Verfügung. Das besteht u.a. aus Recorder, Messtechnik-Adapter und dem neuen Visualisierungsframework Aveto.vis.

Das Realisieren autonomer Fahrzeuge mit Sensorsystemen erfordert von der Konzeptphase bis zur Serienentwicklung sowohl das zuverlässige, zeitsynchrone Recording als auch die dazugehörige Visualisierung einer sehr großen Datenflut im Fahrzeug, welche durch immer hochauflösendere Sensoren stetig steigt. Das Handling dieser hohen Datenraten erweist sich dabei als komplex und beansprucht hierfür neue Entwicklungswerkzeuge, die auf sehr hohe Datenmengen optimiert und aufeinander abgestimmt sind sowie zukünftige Herausforderungen sicher realisieren können.

Die Validation Toolchain von b-plus bietet für die Aufnahme, Analyse und Verarbeitung vieler Sensoreingänge, beispielsweise Kameras oder Radar, ein Komplettsystem u.a. aus Recorder, Messtechnik-Adapter und dem neuen Visualisierungsframework Aveto.vis für den gesamten Validierungsprozess. Mit dieser Software steht ein flexibles Visualisierungs-System mit Einsatzmöglichkeiten in der kompletten Testphase eines Steuergeräts zur Verfügung. Aufgenommene Daten, Werte und Ergebnisse können anhand dieser Visualisierung für weitere Tests, wie Software-in-the-Loop, verwendet werden.

Dafür ist u.a. über eine SDK-Schnittstelle ein Komponenten-basiertes Plug-In System für flexible Erweiterungen verfügbar wie die Einbindung von HiL-Systemen, Kamera oder anderer Visualisierungskomponenten, die es dem Entwickler ermöglichen seine Nutzerschnittstelle auf seine persönlichen Anforderungen anzupassen.

Unterstützt wird das Ganze von einem grafischen Konfigurator, der eine einfache Konfiguration des Mess-Setups mithilfe eines Data Flow Editors darstellt. Das somit einmalige Programmieren macht es möglich, dass auch Nicht-Programmierer zum Beispiel Testfahrer in der Lage sind, gewisse Ereignisketten vor Ort schnell erstellen zu können.

Zusätzlich ist ein Standard-Set von Visualisierungs- und Messobjekten bereits vorhanden, der den Start in die Aveto.vis-Software erleichtert. Für einen Betrieb ohne Monitor (Headless) kann die Software auch Abläufe per Skript realisieren, ohne das Programm zu öffnen und separat konfigurieren zu müssen. Das eignet sich insbesondere für automatisiert ablaufende Simulationen, wie SiL-Testläufe über Nacht.

Mithilfe dieser Ergebnis-Analyse kann das Verhalten des Steuergeräts genau beobachtet und letztendlich auch für weitere Testzwecke verwendet werden. Dabei können aktualisierte Konfigurationen sowie Algorithmen-Updates ohne ECU-Hardware getestet und abgesichert werden. Für die Entwicklung ist es hierbei besonders relevant, dass solche Systeme eine deterministische Entwicklung unterstützen. Nur so ist eine Reproduzierbarkeit im Test und in der Absicherung gewährleistet.