Drahtlose Anbindung von Entwicklungs- und Analysewerkzeugen Für schweres Gerät #####

Bei der Elektronik-Entwicklung moderner Baumaschinen lässt sich auf Prüfständen bereits ein großer Teil testen und simulieren. Im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium jedoch finden Tests und Probeläufe vorzugsweise unter Realbedingungen auf Baustellen oder in Testgeländen statt.

Drahtlose Anbindung von Entwicklungs- und Analysewerkzeugen

Bei der Elektronik-Entwicklung moderner Baumaschinen lässt sich auf Prüfständen bereits ein großer Teil testen und simulieren. Im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium jedoch finden Tests und Probeläufe vorzugsweise unter Realbedingungen auf Baustellen oder in Testgeländen statt.

Um die Bediener in der Fahrerkabine nicht durch Mess-Equipment abzulenken, wurde für die Entwicklungs- und Analysewerkzeuge CANoe und CANalyzer von Vector Informatik jetzt erstmals eine drahtlose Anbindung realisiert, um die Kommunikation der verschiedenen Fahrzeug-Busse nun aus der Distanz aufzuzeichnen und zu analysieren.

Die Qualitätsanforderungen im Erd- und Verkehrswegebau nehmen kontinuierlich zu, während für die Bauunternehmer der Kosten- und Zeitdruck ansteigt. Wichtige Aufgabenstellungen und Herausforderungen sind in diesem Bausektor die Verdichtung des Bodens und eine kosten-, rohstoff- und energiesparende Methode der Straßenerhaltung bzw. -erneuerung.

Die Lösung bietet einige wichtige Vorteile gegenüber den Möglichkeiten einer einfachen CAN/WLAN-Bridge. Für den Aufbau ist nur ein Brückenkopf erforderlich. Als Host genügt ein WLAN-fähiger Rechner, der über Standard-Bordmittel und WLAN die Verbindung hält (Bild 5). Der für die Umsetzung von CAN auf WLAN verantwortliche Tastkopf am Prüfling sendet die Botschaften in der streng chronologisch richtigen Reihenfolge, indem er die ursprünglich auf dem Bus festgehaltenen Zeitstempel berücksichtigt, was über eine CAN-WLAN-CAN-Bridge nicht möglich wäre. Während des Betriebs auf der Baustelle können die Elektronik-Entwickler von Bomag ohne Leitungsverbindung zur Maschine messen, beobachten und auswerten.

Dieses und weitere Beispiele [1, 2] aus dem Nutzfahrzeugbereich zeigen, dass es auch außerhalb der Automobilelektronik der Kfz-Premiumklasse anspruchsvolle Herausforderungen gibt, die nur durch komplexe Netzwerk-Cluster und leistungsfähige Entwicklungs- und Analysetools in den Griff zu bekommen sind. Die Vector-Werkzeuge erlauben Analysen und Simulationen direkt auf den höheren Schichten J1939 und CANopen. Multibus-Einsatz und ein gleichzeitiger Einsatz verschiedener Protokolle auf demselben Bus bereiten keine Probleme. Die Tools sorgen bei der Erfassung und Auswertung immer für das korrekte Timing auf derselben Zeitbasis – auch bei drahtloser Kommunikation.