Export-Schnittstelle für Echtzeit-Plattformen

ITI GmbH, Spezialist für das Virtual System Engineering, bringt eine Code-Export-Schnittstelle zu Echtzeit-Plattformen von dSpace auf den Markt. Damit reagiet ITI auf die steigende Nachfrage nach physikalischen Modellen für HiL-Anwendungen.

Mit Hilfe der Schnittstelle lassen sich SimulationX-Modelle über MATLAB, Simulink und dem Real-Time-Workshop direkt als C-Code generieren, kompilieren und auf DS1006-basierte Echtzeit-Simulatoren von dSpace übertragen. Darüber hinaus ist der Anwender in der Lage SimulationX-Modelle in Echtzeit zu simulieren. Dafür werden die Modelle auf dSpace-Echtzeit-Plattformen übertragen.

Die Übertragung des Modells erfolgt über die Einbindung einer »S-Function« in MATLAB/Simulink. Die C-Code-Export-Schnittstelle ersetzt diesen Zwischenschritt, wodurch die Modelle direkt über Simulink auf den dSpace-Simulator übertragen werden können. Gegenüber der Modellintegration über eine »SFunction« wird durch den geringeren Verwaltungsaufwand der Simulations-Umgebung eine höhere Rechenleistung erreicht. Zudem sind keine zusätzlichen Software-Lizenzen für den »Build-Prozess« nötigt.

»SimulationX-Anwender formulieren die Gleichungen ihrer Systeme nicht mehr manuell, sondern bauen die Modelle aus branchenspezifischen Bibliotheks-Komponenten zusammen«, erklärt Jens Schindler, Geschäftsführer von ITI. »Mit der Entwicklung der Code-Export-Schnittstelle für das dSpace DS1006-Processor-Board lassen sich verfügbare Kunden-, Lieferanten- und Offline-Modelle direkt in ein Echtzeitsystem integrieren. Mit Hilfe der entwickelten CAN-Bus-Typen für das dSpace DS4302-CAN-Interface-Board kann die Modellierung für die HiL-Simulation unmittelbar in SimulationX erfolgen. Perspektivisch ist die Unterstützung weiterer I/O-Karten vorgesehen«, unterstreicht Schindler den Nutzen der Schnittstelle.