Always-on – always safe! Entwicklung automatisierter Fahrsysteme beschleunigen

Bevor man vollautomatisierte und autonome Fahrzeuge auf der Straße sieht, müssen verschiedene Anforderungen, zum Beispiel in puncto erfüllt werden.

Um autonomes Fahren zu realisieren, müssen noch einige Anforderungen erfüllt werden, insbesondere wenn es sich um die Umsetzung sicherheitskritischer Funktionen handelt. Intel hat hierfür die GO-Entwicklungsplattform entworfen, mit der sich Lösungen für automatisierte Fahrsysteme entwickeln lassen.

Das Konzept des automatisierten Fahrens wird immer mehr zur Realität. Vielversprechend ist die neue Art, wie der Fahrer mit seinem Auto interagiert. Weniger Unfälle, ein effizienterer Verkehrsfluss und mehr Mobilität für alle sind nur einige der Vorteile. Für die Automobilhersteller und deren Zulieferer stellen diese Ziele erhebliche Herausforderungen dar. Gerade der Markt für Automobilelektronik steht dabei unter Druck. Viele dieser Faktoren, beispielsweise die
Bereitstellung fortschrittlicher Fahrer­assistenzsysteme (ADAS), die Implementierung von Vehicle-to-Anything-/Vehicle-to-Vehicle- sowie V2X/V2C-In­frastruktur-Sicherheitskommunikationssystemen und die zunehmend anspruchsvolleren Infotainment- beziehungsweise Navigationssysteme verlangen eine schnellere Vernetzung innerhalb des Fahrzeugs – samt Always-on-Anbindung zur Außenwelt.

Daneben versuchen Tier-0-/Tier-1-Zulieferer, die Bauteilkosten durch die Konsolidierung des Steuergeräts (ECU) zu senken; die Anzahl der verschiedenen Netzwerke, die im Fahrzeug zum Einsatz kommen, zu vereinfachen und das Fahrerlebnis mit noch mehr Funktionen zu verbessern. All diese Faktoren sollen im automatisierten oder letztendlich im autonomen Fahren enden. Es überrascht nicht, dass Branchenexperten als Parallele zum Auto der Zukunft ein Rechenzentrum auf Rädern sehen. Brian Krzanich, CEO von Intel [1], schätzt, dass ein autonomes Fahrzeug täglich etwa 4000 GB an Daten erzeugen wird (Bild 1).