Vector Informatik Einfaches Entwickeln und Testen von Steuergeräten mit CANoe 8.2

Vector stellt die Version 8.2 seines Test-Tools CANoe vor, das diverse Erweiterungen für die CAN-FD- und Ethernet-Unterstützung birgt.
Vector stellt die Version 8.2 seines Test-Tools CANoe vor, das diverse Erweiterungen für die CAN-FD- und Ethernet-Unterstützung birgt.

Mit CANoe 8.2 steht eine neue Version des Entwicklungs-, Simulations- und Test-Werkzeugs von Vector Informatik zur Verfügung, die Anwendern nützliche Erweiterungen zu aktuellen Bussystemen wie CAN FD und Ethernet bringt.

Mit der aktuellen Version erhalten Anwender die vorhandene CAN-FD-Unterstützung erweitert um die Bereiche Diagnose und XCP. Zudem wird CAN FD jetzt von der Option SCOPE unterstützt, die ebenso das Analysieren von FlexRay ermöglicht.

Eine weitere Verbesserung erfolgte für Ethernet. Anwender können erstmalig mit SOME/IP Protocol Data Units (PDU) arbeiten. Außerdem haben sie eine ausführlichere Detailansicht im Trace-Fenster für SOME/IP-Messages zur Verfügung sowie die Möglichkeit, Ethernet-Netzwerke auf Basis von Fibex 4.1 zu beschreiben.

In CANoe 8.2 sind die mit dem Testautomatisierungswerkzeug vTESTstudio erstellten Test-Units nahtlos integrierbar. Auch ein Debuggen dieser Testmodule ist möglich. Als Laufzeitumgebung bietet CANoe mit der ASAM-XIL-Schnittstelle außerdem einen offenen Zugang zu weiteren Testausführungsplattformen.

Der Interaction Layer, als zentrale Komponente in CANoe zum Erstellen einer Restbussimulation, ist von Anwendern komfortabel dialogbasiert konfigurierbar. So ist es nun einfach möglich, die Sendelogik zu modifizieren, ohne diese direkt in den Netzwerkbeschreibungen ändern zu müssen.

Auch bestehende Funktionen und Optionen sind mit der neuen Version von Vector Informatik vervollständigt oder überarbeitet. Anwender können beispielsweise das Grafikfenster durch seine völlig modifizierte Konfiguration deutlich schneller an individuelle Bedürfnisse anpassen. Ebenso ist das Trace-Fenster überarbeitet. Anwender profitieren hier unter anderem von der verbesserten Puffernavigation, mit der sie selbst durch eine lange Datenhistorie bequem navigieren. Zudem ist die Anzahl der Ereignisse, die direkt im Trace-Fenster sichtbar sind, konfigurierbar.