Eclipse für Automotive

Getrieben von Innovationszwang, Umwelt- und Energieauflagen und nicht zuletzt auch dem Wunsch des Kunden nach neuen Funktionen bei steigender Qualität sehen sowohl die Automobilhersteller als auch die Zulieferindustrie den verstärkten Einsatz von Software und Elektronik als Weg, um die...

Getrieben von Innovationszwang, Umwelt- und Energieauflagen und nicht zuletzt auch dem Wunsch des Kunden nach neuen Funktionen bei steigender Qualität sehen sowohl die Automobilhersteller als auch die Zulieferindustrie den verstärkten Einsatz von Software und Elektronik als Weg, um die Aufgaben der Zukunft zu lösen. Dafür sind die Unternehmen jedoch noch nicht hinreichend vorbereitet.

Durch den wachsenden Umfang und die zunehmende Komplexität der Software- und Elektronik-Systeme wachsen bei zunehmender Entwicklungsdauer und steigenden Entwicklungskosten die Qualitätsprobleme.

Ein wichtiger Aspekt zur Lösung dieser Probleme ist ein durchgängiger Entwicklungsprozess – von der Anforderungserfassung über die Implementierung bis hin zu Integration und Absicherung. Hier wurden in den letzten Jahren durchaus Fortschritte gemacht. Allerdings steht der Industrie noch keine durchgängige Werkzeugkette zur Verfügung, die diesen Prozess nachhaltig unterstützt. Zwar gibt es zur Lösung von Einzelaufgaben durchaus Werkzeuge, meist ist es jedoch unmöglich, eine Verkettung der erarbeiteten Ergebnisse darzustellen oder den Zulieferer einzubinden.

Dabei stehen die Anwender vor zwei großen Herausforderungen: Die Ergebnisse aus einem Entwicklungsschritt dienen als Eingabe für die folgenden Entwicklungsschritte und müssen daher über Werkzeuggrenzen übertragen werden. Selten existieren hierfür offene Standards, so dass Integrationen aufwendig sind und werkzeugspezifisch in Auftrag gegeben werden müssen. Kommerzielle Produkte sind auf einen breiten Markt ausgelegt. Beim Einsatz dieser Produkte finanzieren die Projekte auch Funktionen, die in den Projekten nicht verwendet werden. Dafür müssen fehlende projektspezifisch notwendige Funktionen durch den Kunden in die Entwicklung des kommerziellen Werkzeugs eingesteuert werden. Dadurch entsteht hoher Aufwand beim Einsatz der Werkzeuge.