EB tresos Inspector: Version 2009.a erhältlich

Elektrobit (EB) bringt die Version 2009.a seines Analysewerkzeugs EB tresos Inspector für das Monitoring und die Analyse von FlexRay-, CAN- und LIN-Netzwerken sowie A/D-I/O-Daten auf den Markt, die nun auch den FIBEX+-Import unterstützt.

In Version 2009.a haben die Entwickler von EB die grafische Benutzeroberfläche komplett überarbeitet, um sie bedienfreundlicher zu gestalten. Die neue Bedienoberfläche verfügt jetzt über mehrere Analysefenster, die sich durch Drag and Drop individuell anpassen lassen. Diese Fenster bieten neben einer Suchfunktion auch einen ganzheitlichen Überblick über die aufgezeichneten Daten durch Oszilloskope, Balken- und Zeigerinstrumente. Auch unterschiedliche Sichten auf die Daten in tabellarischer Form sind möglich.

Der EB tresos Inspector 2009.a unterstützt nun auch den FIBEX+-Import und bietet Statistiken für FlexRay- und CAN-Netzwerke sowie eine Unterstützung für das Messen und Analysieren von LIN-Netzwerken und AUTOSAR-Protocol-Data-Units (PDUs). In der Baumdarstellung lassen sich Frames, Nachrichten, AUTOSAR-PDUs und Signale schnell ansteuern sowie die Konfigurationsdaten mittels eines integrierten Editors bearbeiten. Damit können Anwender Frames oder Signale hinzufügen und Netzwerkparameter verändern. Die Verarbeitung von PDU-Update-Bits lässt sich außerdem flexibel konfigurieren. Das Logdaten-Format wurde auf SQLite umgestellt, so dass projektspezifische Abfragen nun selbst oder in Zusammenarbeit mit Spezialisten von EB entwickelt werden können.

Für die Analysen nutzt der EB tresos Inspector die EB-6100- oder EB-6110-Hardware, wobei jeder Datenwert mit einem auf 25 Nanosekunden genauen Zeitstempel versehen wird. Dank der Schutzklasse IP65 und einem optionalen Flash-Speicher ist die Hardware auch für den Einsatz bei Testfahrten im Automobil mit anschließender Offline-Auswertung geeignet.