EB Guide Studio 4.0 mit neuer Laufzeitumgebung

Die Version 4.0 des Entwicklungswerkzeuges EB Guide Studio kommt mit neuer Laufzeitumgebung auf den Markt und enthält dank Open-GL-Unterstützung viele neue Gestaltungsmöglichkeiten für 3D-Ansichten.

EB liefert Version 4.0 seines Guide Studios mit Version 2.0 der Laufzeitumgebung »EB Guide Graphics Target Framework« (GTF) und Open-GL-Unterstützung aus. Dies eröffnet neue Möglichkeiten bei der Modellierung verschiedenster HMI-Menüfunktionen. Darüber hinaus bietet EB 3D-Widgets zum Laden und Anzeigen von integrierten 3D-Modellen an, sowie die Möglichkeit, Beleuchtungs-Widgets für Szenenbilder zu nutzen und 2D-Widgets als Texturen auf 3D-Widgets abzubilden.

Durch die gezielte Modularisierung der grafischen Oberfläche werden die Schnittstellen einzelner HMI-Komponenten sichtbar und lassen sich so bearbeiten. Mit Hilfe von Verknüpfungen lassen sich Änderungen übersichtlich dokumentieren. Auch der Mehrnutzerbetrieb wurde verbessert: Alle an einem Prozess beteiligte Modellierer können nun festlegen, welche Modulelemente nach außen hin sichtbar sein sollen.

Beim Lizenzmodell setzt EB für verteilt arbeitende Nutzer jetzt auf Server-basierte Lizenzen. Das »Floating License«-Konzept liefert dem Nutzer eine Autorisierung entsprechend der Anzahl seiner Lizenzen über FLEXnet Publisher. Um Tags, wie Kommentarzettel, setzen und bearbeiten zu können, wurde bei Version 4.0 das System um einen HTML-Editor erweitert.

Außerdem lässt sich Version 4.0 mit Plug-ins im Funktionsumfang erweitern und an die Bedürfnisse der HMI-Entwicklung anpassen. Das Connectivity-Plug-in ermöglicht den Anschluss des HMI-Modells an die CAN/MOST-Bus-Fahrzeugumgebung. Neu sind auch Video-Widgets, die eine Darstellung von Live-Video-Streamings ermöglichen.

Die neue Laufzeitumgebung GTF 2.0 übersetzt zuvor am PC erstellte HMI-Modelle direkt in Code (C++) und integriert diesen in die Fahrzeug-Zielplattform. Daneben bietet EB weitere Funktionen mit der neuen Version, wie Modellierungsrichtlinien für das HMI-Endsystem, eine ergänzende Design-for-Test-Schnittstelle für das Debugging des Implementierungsmodells und die darauf folgende Fehlerbeseitigung.