dSPACE: TargetLink 3.0

Die neue Version des Seriencode-Generators erlaubt dank Blockset-Redesign nahtlose Integration mit Drittanbieter-Werkzeugen und unterstützt die Referenzierung von Modellen für die Entwicklung in großen Teams.

Das neu designte Blockset von TargetLink-3.0 ist eine Verbindung aus den Funktionen der bisherigen TargetLink-Blöcke und den Modellierungsblöcken der Entwicklungsumgebung MATLAB/Simulink/Stateflow von The MathWorks. Der Anwender profitiert so von den Vorteilen beider Modellierungswelten. Er hat TargetLink-Funktionen wie Blockdialoge, direkte Umschaltung der Simulationsmodi (Model-in-the-Loop, Software-in-the-Loop, Processor-in-the-Loop) per Mausklick, integriertes Signal-Logging und Plotting sowie Überlauf-Warnungen zur Verfügung. Darüber hinaus kann er zusätzlich Simulink-Drittanbieter-Werkzeuge zusammen mit einem TargetLink-Modell nutzen.

Produktiver Entwicklungsprozess durch Blockset-Redesign

Das neue Blockset in TargetLink 3.0 vereinfacht das Rapid Control Prototyping von TargetLink-Modellen mit dSPACE-Software wie Real-Time Interface (RTI) und ControlDesk. Dadurch werden Produktivität und Durchgängigkeit bei der Entwicklung erhöht. Die Modellinitialisierung und MIL-Simulation wurde noch leistungsfähiger, wobei gleichzeitig der Speicherbedarf des Modells reduziert wurde.

Referenzierung von Modellen

Die Referenzierung von Modellen (Model Referencing) in der neuen TargetLink-Version erleichtert die verteilte Entwicklung in großen Teams. Funktionen lassen sich etwa auf mehrere Modelldateien partitionieren, getrennt versionieren und modular beziehungsweise komponentenbasiert entwickeln. Der Entwickler kann Modellteile durch inkrementelle Code-Generierung getrennt simulieren und einzeln implementieren. Der Umgang mit sehr großen Modellen wird dadurch einfacher und effizienter. Als spezielles Merkmal bietet TargetLink 3.0 zudem an, Referenzen auf Modelle temporär aufzulösen und anschließend wieder herzustellen. So kann der Anwender komfortabel Teilfunktionen entwickeln.

TargetLink 3.0 arbeitet mit fünf verschiedenen MATLAB-Versionen zusammen: MATLAB R2006a+, R2006b, R2007a+, R2007b und R2008a. TargetLink-Anwender sind daher sehr flexibel bei der Wahl ihrer MATLAB-Version und können auf TargetLink 3.0 upgraden, ohne die MATLAB-Version wechseln zu müssen.