dSpace: Neue Simulationsmodelle

Mit einer neuen Modellkategorie erweitert dSpace seine Automotive Simulation Models (ASM). Die Werkzeuge werden in frühen Entwicklungsphasen eingesetzt und sind für PC-basierte Simulation mit Simulink® optimiert.

Die ASM Operator Versions richten sich an Funktionsentwickler und Anwender, die einfach zu nutzende Simulationswerkzeuge für die Entwicklung mechatronischer Systeme benötigen. Funktionsumfang, Simulationsqualität und Parametriermöglichkeiten entsprechen vollständig den herkömmlichen ASM, die von der Funktionsentwicklung bis zum Hardware-in-the-Loop-Test eingesetzt werden.
 
Der Aufbau ist komponentenbasiert und besteht aus Simulink-Bibliotheken. Er ist identisch mit dem der ASM. Die Komponenten sind im Modell zugänglich, sodass der Anwender ihr Ein-/Ausgangsverhalten untersuchen kann. Der Hauptunterschied der kostengünstigen Varianten besteht in der Implementierung der Bibliothekskomponenten. Bisher waren alle Komponenten bis auf die unterste Implementierungsebene frei zugänglich. In der Operator-Version werden einzelne Systeme gekapselt, was für gute Performance bei der Simulink-Simulation sorgt.

Zunächst wird im Sommer eine ASM Operator Version für Fahrdynamik und Chassis-Anwendungen verfügbar sein. Anwendungsmöglichkeiten sind unter anderem der Closed-Loop-Test von Reglerfunktionen im Model-in-the-Loop (MIL)- oder Software-in-the-Loop (SIL)-Verfahren, darüber hinaus auch Fahrdynamikuntersuchungen und Parameterstudien. Die neue Modellkategorie ist kompatibel zu ASM. Die Datensätze (Modellparameter, Trassen- und Manöverbeschreibungen) lassen sich zwischen den Modellkategorien austauschen, was einen durchgängigen Entwicklungsprozess erlaubt.