C/C++-Schnittstelle für LabVIEW FPGA

National Instruments (NI) bringt eine Programmierschnittstelle für C/C++-Entwickler auf den Markt, die auf Basis von LabVIEW-FPGA-Module und FPGA-basierter Hardware Embedded-Anwendungen für Steuerung, Regelung und Erfassung entwickeln.

Mit Hilfe der C-Schnittstelle zu LabVIEW FPGA sind Entwickler in der Lage, die grafischen Werkzeuge in LabVIEW für die Programmierung der in NI-Hardware verbauten FPGAs zu nutzen und zwischen LabVIEW- oder C/C++-Tools zu wählen, um den Hauptprozessor des Systems zu programmieren. Diese Funktion unterstützt Ingenieure mit C-Kenntnissen bei der Integration von FPGAs in ihre Entwürfe, ohne dass Anwender dazu Hardware-Beschreibungssprachen erlernen müssen. Zudem lässt sich so bereits vorhandener Embedded-C-Code wieder verwenden.

Die C-Schnittstelle zu LabVIEW FPGA nutzt einen rekonfigurierbaren I/O-Treiber (RIO) für die Kommunikation zwischen dem Prozessor und dem FPGA. Der RIO-Treiber von NI abstrahiert die Kommunikation zwischen Prozessor und FPGA, so dass Entwickler nicht auf Registerebene programmieren müssen. Folglich können Anwender den Echtzeitprozessor von FPGA-basierter Hardware mit C-Werkzeugen wie LabWindows/CVI, Microsoft Visual Studio oder Wind River Workbench programmieren sowie auf dem FPGA eine Schnittstelle zum LabVIEW-FPGA-Code schaffen. Außerdem können Entwickler den Prozessor auch weiterhin mit dem LabVIEW Real-Time-Module programmieren. Darüber hinaus ermöglicht die neue Schnittstelle die Programmierung des Echtzeitprozessors oder des Hauptprozessors in C/C++ und zum anderen erlaubt sie die Anbindung an den LabVIEW-FPGA-Code.

Das LabVIEW FPGA-Module stellt eine intuitive Entwicklungsumgebung bereit, die den erforderlichen VHDL-Code abstrahiert und die FPGA-Programmierung allen Anwendern zugänglich macht. Entwickler, die den Echtzeitprozessor in FPGA-basierter NI-Hardware programmieren wollen, können die C-Schnittstelle zu LabVIEW FPGA kostenlos von der NI-Website herunterladen.