Analysewerkzeuge zur Entdeckung von Laufzeitfehlern

Nach dem erfolgreichen Abschluss des HIJA-Projekts bietet die aicas GmbH nun neue Werkzeuge und Techniken für die Entwicklung von Echtzeit-Systemen in Java an.

Die Echtzeit-Java-Technologie zum Beispiel wurde im HIJA-Projekt um statische Analysewerkzeuge zur Entdeckung von Laufzeitfehlern, zur Bestimmung des Ressourcenbedarfs (Heap und Stack) sowie für Debugging und Monitoring erweitert.

Mit Hilfe einer Datenflussanalyse (DFA) kann die Anwendung auf mögliche Programmierfehler untersucht werden. Die DFA bestimmt alle Werte, die jede Variable annehmen kann. Damit kann beispielsweise sichergestellt werden, dass keine unbehandelten Exceptions geworfen werden, keine Deadlocks auftreten, und die Ceiling Priorities korrekt verwendet werden. Aufbauend auf der DFA wurden Werkzeuge entwickelt, die den Speicherbedarf analysieren und den maximalen "Heap und Scoped-Memory"-Bedarf sowie den maximal benötigten Stack für alle Threads der Anwendung bestimmen.

Laufzeit-Debugging und -Monitoring schließlich werden durch die Implementierung des Java Virtual Machine Toolkit Interface (JVMTI) unterstützt. Über diese Schnittstelle können externe Debugging- und Monitoring-Werkzeuge - beispielsweise Eclipse - angebunden werden.

Darüber hinaus kann man Java-Threads anhalten und wieder weiterlaufen lassen, Breakpoints setzen und das Programm schrittweise ausführen. JVMTI ist eine offene Schnittstelle zum direkten Zugriff in die Java VM. Durch sie können Zulieferer unabhängige Agenten bereitstellen, die an spezielle Aufgaben und eingebettete Umgebungen angepasst sind.


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