Agilent: Durchgängige FlexRay-Lösung

Das FlexRay Modul VPT1000 unterstützt Entwickler und QA-Ingenieure bei der Fehlersuche und Validierung von gemischten FlexRay- und CAN-Netzwerken. Digitale und analoge Signale werden dabei mit den Bussystemen synchronisiert und analysiert.

Vom Laboreinsatz bis zum rauhen Einsatz im Fahrzeug, bei dem es auf stabile Steckverbindungen und Spritzwasserschutz ankommt, liefert der VPT1000 eine durchgängige Lösung. Im Labor kann der Anwender seinen Laptop entweder über USB direkt mit dem Gerät verbinden oder er schließt es ans Firmennetzwerk an, um von seinem Arbeitsplatz aus komfortabel damit zu arbeiten.

Die Durchgängigkeit zeigt sich auch in der Testabdeckung von der physikalischen Bitübertragungsschicht bis zur Systemschicht. Dazu wird der VPT1000 entweder direkt von einem Agilent-MSO6000-Oszilloskop gesteuert oder in Verbindung mit der VPT1000-PC-Software betrieben, die Signalanalysen per Mausklick ermöglicht und gezieltes Einstreuen von Fehlern erlaubt. Beide Betriebsmodi lassen sich auch parallel betreiben. Die Kombination aus dem VPT1000 und dem MSO6000 ist die einzige auf dem Markt verfügbare Lösung zur zeitkorrelierten Slot/Segment-Grenzen-Darstellung des globalen FlexRay-Timings auf einem Oszilloskop.

Die erweiterten FlexRay-Funktionen erlauben das Validieren einzelner FlexRay-Steuergeräte, unabhängig ob diese die FlexRay-Kaltstartfunktion unterstützen oder nicht. Dazu sind im FPGA des VPT1000 zwei FlexRay-Communication-Controller integriert, die je nach Bedarf zugeschaltet und über ein Windows-COM-Interface auch für die Testautomatisierung verwendet werden können. Der zusätzliche autonome Mess-Controller kann den Startvorgang überwachen und zeichnet korrupte, unvollständige Segmente auf. So stellt er sicher, dass beim Übergang vom asynchronen Startvorgang zum synchronen Kommunikationsbetrieb keine Daten verloren gehen.

Der VPT1000 ist mit 4GB Speicher und einer externen Control-Box als autonomer Datenlogger lieferbar. So können entweder sporadische Fehler automatisch protokolliert oder die Datenaufzeichnung per Knopfdruck manuell gesteuert werden.

In jeder Betriebsart ist der VPT1000 in der Lage, selbst bei höchster Buslast auf allen Schnittstellen, sämtliche Daten mit einem präzisen Zeitstempel von 25 ns festzuhalten. Das sind im einzelnen zwei FlexRay-Kanäle, zwei CAN-Schnittstellen, vier Analog- und vier Digitaleingänge.

Weitere Informationen finden Sie unter www.agilent.com/find/vpt1000