STMicroelectronics und Autotalks Optimierter V2X-Chipsatz für den Massenmarkt

STMicroelectronics und Autotalks wollen gemeinsam eine verbesserte Lösung für die Vehicle-to-Vehicle- und Vehicle-to-Infrastructure-Kommunikation entwickeln. Bis 2017 soll ein entsprechender V2X-Chipsatz zur Verfügung stehen.

IHS prognostiziert, dass sich der weltweite Absatz im Bereich der Vehicle-to-Vehicle-Kommunikation bis 2017 auf nahezu 700.000 Einheiten belaufen wird, um bis 2020 auf 5,6 Millionen und bis 2025 auf 55 Millionen Einheiten zu wachsen. ST und Autotalks arbeiten gemeinsam daran, einen für den Massenmarkt optimierten V2X-Chipsatz der zweiten Generation zu produzieren. Die Kooperation berechtigt beide Beteiligten zur Nutzung der einander ergänzenden Techniken und Ressourcen.

Autotalks bringt in die Zusammenarbeit Halbleiter-, System- und Softwareerfahrung im V2X-Bereich ein, ergänzt durch Know-how in den Bereichen Sicherheit, Mobilität, Kommunikation, HF-Technik, Signalverarbeitung und Positionsbestimmung. ST wiederum steuert sein Fachwissen im Chipdesign beispielsweise für den Kommunikations- und Navigationssektor sowie seine Produktions-Ressourcen bei. Hinzu kommen umfangreiche strategische Partnerschaften und die langjährige Zusammenarbeit mit sämtlichen Ebenen der Automobilindustrie, um eine breiter gefächerte Evaluierung durch den Markt und eine beschleunigte Akzeptanz des Chipsatzes der nächsten Generation zu erreichen.

Die V2X-Kommunikation nutzt drahtlose Übertragungstechnik für den Austausch von Informationen zwischen den Fahrzeugen und der Infrastruktur. Um sicherheitskritische Anwendungen zu unterstützen, muss V2X mit extrem kurzen Latenzzeiten, höchster Zuverlässigkeit beim Senden und Empfangen von Funksignalen, hochgradig abgesicherter Kommunikation sowie hochpräzisen Positionsinformationen aufwarten. Die Technik nutzt vorrangig das 5,9-GHz-Band. Nach Ratifizierung der Norm wird die Interoperabilität der Kommunikation, der Sicherheit und der Nachrichtenübertragung sichergestellt sein.