Langzeit-Evolution im Auto LTE als Basis für innovative Datendienste im Automobil

Zukünftige Fahrzeuggenerationen werden ihren Funktionsumfang durch die effiziente Einbindung in drahtlose Kommunikationsnetzwerke kontinuierlich ausbauen. Hierbei ermöglicht die Vernetzung dem Fahrer eine Vielzahl an innovativen Applikationen und Anwendungsbereichen, um den steigenden Bedürfnissen an personalisierter Information, nachhaltigem und ökonomischem Routen-Management sowie gesteigerter Fahrzeugsicherheit nachzukommen. Dies ist auch das Ziel der BMW-Strategie ConnectedDrive.

Die Mobilfunktechnologie LTE (Long Term Evolution) ist der Nachfolger des Telekommunikationsstandards UMTS und ermöglicht durch die Verwendung adaptiver Modulations- und Codierverfahren Applikationen mit deutlich gesteigerten Übertragungsgeschwindigkeiten und geringeren Netzwerklatenzen. Unter Einbeziehung von Mehrantennensystemen liegen die erreichbaren Downlink-Datenraten in der Größenordnung von 100 Mbit/s bei Latenzen von einigen 10 ms. Auch für den Uplink sind Datenraten von einigen 10 Mbit/s im Standard vorgesehen. Dadurch wird LTE, kombiniert mit einer hohen Dienstverfügbarkeit und Skalierbarkeit der Netzwerk-Ressourcen, die benötigten Informationen für unterschiedliche automobile Anwendungsszenarien sicherstellen können. Als global verfügbarer Telekommunikationsstandard definiert LTE somit die technologische Basis für eine Reihe innovativer mobiler Datendienste im Automobil.