Studie Hybride Cockpits setzen sich durch

Laut einer Studie von Frost & Sullivan werden analoge Anzeigegeräte in Autos bis zum Jahr 2021 technisch veraltet sein und hybriden bzw. volldigitalen Instrumenten mit flexiblen Designs weichen, die eine Personalisierung ermöglichen.

Durch die Entwicklung innovativer Kombi-Instrumente (engl. Instrument Cluster; IC) bieten die Automobilhersteller in Nordamerika und Europa den Verbrauchern ein besonderes Fahrerlebnis. Die neuen Instrumente werden über anpassbare Zifferblätter und LC-Displays verfügen, die wichtige Detailinformationen darstellen. OEMs und Tier I-Anbieter arbeiten zudem an der Integration der Mittelkonsole in den Instrument Cluster, um alle notwendigen Daten im Blickfeld des Fahrers anzuzeigen und Ablenkungen zu reduzieren.

Laut einer Studie von Frost & Sullivan zur Integration virtueller Cockpits in Autos wird dieser Markt in Nordamerika und Europa von 2014 bis 2021 voraussichtlich mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 2,2 Prozent wachsen. „Hybride Instrument Cluster, die sowohl analoge als auch digitale Komponenten enthalten, werden zur Grundausstattung in den meisten Fahrzeugsegmenten und Plattformen gehören, die nach 2017 produziert werden", sagt Frost & Sullivan Automotive and Transportation, Research Analyst, Herr Ramnath Eswaravadivoo. Bis 2021 werden voraussichtlich etwa 82,2 Prozent der in Europa und Nordamerika ausgelieferten Fahrzeuge mit hybriden Cockpits ausgestattet sein, und die restlichen 17,8 Prozent dürften volldigitale Instrumente besitzen.