Einfach sicher Funktionsabsicherung mit Hilfe des „Open Automotive Network Toolbox“-Konzepts

Die E/E-Architekturen moderner Fahrzeuge sind verteilte Systeme, deren Steuergeräte über unterschiedliche Bussysteme wie CAN, LIN oder MOST vernetzt sind. Durch diese Vernetzung ist jede Funktion genau an der Stelle verfügbar, an der sie benötigt wird, während ihre Intelligenz an einer beliebigen Stelle des Netzwerks sitzt. Bei der Entwicklung dieser Systeme hilft das „Open Automotive Network Toolbox“-Konzept von SMSC/K2L in Form einer Auswahl von Hardware-Schnittstellen und Software-Werkzeugen. Der Anwender kann dadurch die mitunter sehr unterschiedlichen Anfor­derungen im Bereich Funktionsabsicherung von E/E-Geräten und -Systemen einfach und flexibel abdecken.

Selbstverständlich ist die störungsfreie Funktionsweise der teilweise überaus komplexen E/E-Architekturen ein wichtiger Aspekt für die Fahrzeughersteller. Daher sind entlang der Produktentstehungskette viele Prozesse und Maßnahmen zur Absicherung dieser Funktionen sowie deren Zusammenspiel implementiert worden. Dies beginnt bereits bei der Spezifikationserstellung, geht über Entwurf und Implementierung bis hin zur Validierung, Verifikation und letztendlich der System-Integra­tion. Basis all dieser Prozesse und Maßnahmen sind flexible, zuverläs­sige und umfangreiche Werkzeug-Lösungen, mit denen die Systeme und Geräte prozessorientiert getestet werden können.

Dieser Artikel beschreibt eine offene, modulare und skalierbare Werkzeug-Landschaft, die obige Anforderungen erfüllen hilft. Sie deckt einerseits alle Test-, Validierungs- und Verifikations-Anwendungen und -Applikationen entlang der Produktentstehungskette von E/E-Systemen und -Geräten ab und unterstützt andererseits alle gängigen Kommunikationskanäle wie z.B. CAN, MOST und LIN.