ITS-Korridor Erfolgreicher Abschluss der europäischen Testfahrt

Am Ziel: ein Testfahrzeug des Communicating-Cars-Feldversuchs.
Am Ziel: ein Testfahrzeug des Communicating-Cars-Feldversuchs.

Mit der Ankunft in Helmond endete die „Communicating Cars“ –Testfahrt entlang des ITS-Korridors durch Deutschland, Österreich und die Niederlande. Sie begann vor einer Woche in München, wo sich fünf vernetzte Fahrzeuge von Honda auf den insgesamt 1.300 Kilometer langen Weg machten.

Die Strecke führte unter anderem über ITS- Testfelder in München und Wien. Die Testfahrt mit Fahrzeugen, die mit sicherer Kommunikationstechnologie von NXP ausgestattet waren, sollte die Alltagstauglichkeit und den Praxisnutzen intelligenter Verkehrssysteme demonstrieren.

Melanie Schultz van Haegen, die niederländische Ministerin für Infrastruktur und Umwelt, begrüßte die Fahrzeuge an der Ziellinie in Helmond und setzte sich anschließend selbst zu einer Testrunde hinters Steuer. Bei der Streckendemonstration wurde gezeigt, wie die neue Technologie Autofahrer auf voraus liegende Baustellen, nahende Einsatzfahrzeuge, bevorstehende Geschwindigkeitsbeschränkungen und Bremsmanöver vorausfahrender Fahrzeuge hinweisen kann. Auf den Testfeldern in München und Wien wurden außerdem Anwendungsfälle wie Ampelkommunikation und Warnhinweise auf Glätte, Fußgängerübergänge und langsame Fahrzeuge demonstriert.

Als Anbieter im Bereich vernetzte Fahrzeuge und V2X-Technologie – Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation (Vehicle-to-Vehicle/V2V) und Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation (Vehicle-to-Infrastruktur/V2I) – initiierte NXP die Testfahrt der „Communicating Cars“ entlang des europäischen Cooperative ITS Corridor. Dabei sorgte NXP für die sichere Kommunikation zwischen den beteiligten Fahrzeugen sowie mit der umgebenden Infrastruktur und arbeitete eng mit anderen Unternehmen zusammen, um die Testfahrt zu realisieren:

  • Siemens stellte die intelligente Infrastruktur zur Verfügung und stattete Straßenschilder, Ampelanlagen und Verkehrshindernisse mit sicheren V2X-Funksensoren aus.
  • Honda stellte die Fahrzeuge für die Testfahrt zur Verfügung.
  • Cohda Wireless lieferte die Anwendungssoftware.
  • TÜV Süd und die Automobil-Clubs AvD und ANWB waren als Unterstützer der V2X-Kommunikation beteiligt.