Bosch Digitales Kombiinstrument für Hybridsportwagen

Der Modus "Comfort" zeigt im BMW i8 auf der rechten Seite des Displays ein Powermeter an, das die Energienutzung auf einer Rundskala darstellt.
Der Modus "Comfort" zeigt im BMW i8 auf der rechten Seite des Displays ein Powermeter an, das die Energienutzung auf einer Rundskala darstellt.

Der größte Vorteil von Display-basierten Kombiinstrumenten ist ihre Flexibilität. Allerdings erfordern sie auch eine leistungsstarke Hardware. Bosch hat für den BMW i8 eine ansprechende Lösung gefunden.

Im Hybridsportwagen BMW i8 fällt der Blick des Fahrers auf ein Display-basiertes Kombiinstrument. Es kommt vollkommen ohne mechanisch bewegte Bauteile aus und bietet über einen großen Monitor höchste Flexibilität zur Aufbereitung und Darstellung von Inhalten. Es lassen sich nahezu beliebige Formen und Farben für diverse Funktionszustände verwirklichen. Außerdem ermöglicht der Monitor das gezielte Darstellen von Navigations- oder Online-Inhalten.

Beim Kombiinstrument dieses Plug-in-Hybridfahrzeugs entschieden sich die Entwicklungsingenieure für ein kontrastreiches und scharfes TFT-Display mit einer Bildschirmdiagonale von 8,8 Zoll. Der Monitor im Blickfeld des Fahrers zeigt links die aktuelle Fahrgeschwindigkeit an, während sich die Darstellung der rechten Instrumentierung ändert, je nachdem, welcher Fahrmodus über den Fahrerlebnisschalter des i8 gewählt ist.

Der Modus "Comfort" zeigt auf der rechten Seite ein Powermeter an, das die Energienutzung auf einer Rundskala darstellt, inklusive E-Boost vom Traktions-Elektromotor sowie die Rekuperation über die Fahrzeugbremsen. Der Modus "Eco Pro" baut auf der "Comfort"-Anzeige auf, stellt aber detaillierter die Übergänge zwischen den Antriebstechniken dar. Damit lässt sich auch eine besonders verbrauchsschonende Fahrweise fördern. In beiden Modi sind die Grundskalen in Grau- und Blautönen gehalten. Anders im Modus "Sport": Zwei rote Instrumente mit Drehzahlmesser rechts signalisieren auf den ersten Blick die volle Leistungsfähigkeit des i8-Antriebskonzepts. In allen Modi wird der Raum zwischen den beiden Instrumenten flexibel, zum Beispiel für Navigationshinweise oder für Radio- oder Telefoninformationen, genutzt.

In diesem Kombiinstrument kommt hardwareseitig eine aufwendige Zweiprozessor-Architektur zur Anwendung – eine Recheneinheit ist ausschließlich für die Grafikaufbereitung zuständig, die andere für die übrigen Funktionen. Die Rechenleistungen sind so ausgelegt, dass zusätzlich die Elektronikbasis eines Head-up-Displays über das Kombiinstrument angesteuert werden kann. Die Datenanbindung erfolgt über die Bus-Systeme CAN (Controller Area Network) und MOST (Media Oriented Systems Transport). Das TFT-Display sitzt hinter einer optisch gebondeten Mineralglasscheibe und folgt so dem Trend moderner Smartphones oder Tablet-PC.