Remote-Tuner-Lösung von Maxim Design von Head-Units vereinfachen

Remote-Tuner-Lösung MAX2175 von Maxim
Remote-Tuner-Lösung MAX2175 von Maxim

Mit der Remote-Tuner-Lösung MAX2175 von Maxim Integrated Products kann das Head-Unit-Design für Fahrzeuge vereinfacht und die Verkabelung reduziert werden. Der RF-to-Bits-Tuner ermöglicht eine Unterstützung sämtlicher Radiostandards, ohne jeweils die Hardware des Fahrzeugs überarbeiten zu müssen.

Die traditionelle Radioarchitektur bringt für Fahrzeug-Designer viele Herausforderungen mit sich. So muss die komplexe Head-Unit des Fahrzeugs mehrere und auch unterschiedliche Tuner unterstützen, mit der Wärmeentwicklung fertigwerden und über entsprechende Kabel mit den verschiedenen Antennen verbunden werden. Hinzu kommt, dass die analogen Empfangssignale auf dem Weg von der Antenne zur Head-Unit durch Störungen beeinträchtigt werden. Außerdem nutzt die Basisband-Verarbeitung spezielle Hardware-Module für die Unterstützung der jeweiligen weltweiten Radiostandards, was für jeden Standard ein separates Design erforderlich macht.

Bei der Remote-Tuner-Lösung von Maxim sind die RF-to-Bits-Tuner jetzt unmittelbar an der Antenne angeordnet und damit besser vor Störeinflüssen geschützt. Die digitalen Ausgangssignale der Tuner werden dann mit den GMSL-SerDes-Bausteinen des Herstellers über ein Koaxialkabel geleitet, über das das Remote-Tuner-Modul auch mit Strom versorgt wird. Diese vereinfachte Verkabelung erhöht nicht nur die Leistungsfähigkeit des Radios, sondern senkt auch das Fahrzeuggewicht für eine bessere Fahrleistung. Das Auslagern aller Tuner aus der Head-Unit spart überdies Platz und reduziert sowohl die Komplexität als auch die Wärmeentwicklung in der Head-Unit. Bei einem Vierkanal-Radio beispielsweise verringert sich die von der Head-Unit zur Verfügung zu stellende Leistung um 4 W. Der MAX2175 ermöglicht es außerdem, die Basisband-Verarbeitung per Software in einem Automotive-SoC wie dem R-Car H3 SoC von Renesas Electronics durchzuführen. Dieses Software-Defined-Radio-Konzept erlaubt flexible Implementierungen, weil kein spezieller Basisbandprozessor mehr benötigt wird.