Vernetztes Fahren Auto als persönlicher Begleiter

Bosch hat zur CES ein Demonstrationsfahrzeug mitgebracht, dass eine neue Art der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine verspricht.
Bosch hat zur CES ein Demonstrationsfahrzeug mitgebracht, dass eine neue Art der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine verspricht.

Auf der CES zeigt Bosch mit seinem Showcar eine neue Art der Kommunikation zwischen Mensch und Technik. Der Zulieferer verspricht: Das Auto wird zum ganz persönlichen Begleiter des Fahrers.

»Die richtige Information zur richtigen Zeit minimiert die Ablenkung des Fahrers«, bringt es Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bosch auf den Punkt. Daher hat der Zulieferer Armaturenbrett und Mittelkonsole in dem Showcar in einem rein elektronischen Display vereint. Dessen Inhalte passen sich beispielsweise an die aktuelle Umgebung des Fahrzeugs an. Kommt ein Fußgänger von rechts, so warnt eine entsprechende Lichtgestaltung. Aber auch der Terminkalender und die persönlichen Vorlieben des Fahrers werden berücksichtigt. Fällt beispielsweise ein Termin aus, zeigt das Auto künftig automatisch die Route zum nächsten Ziel im Kalender an. Ist der Autopilot aktiviert, gewinnt der Fahrer noch mehr freie Zeit und kommt entspannter ans Ziel.

 

Das vernetzte Auto der Zukunft kann aber noch mehr. Es ist mit dem Smart Home verbunden, so dass sich Funktionen im Haus wie die Heizung oder die Sicherheitstechnik jederzeit steuern lassen. Steht beispielsweise ein Paketbote vor der Tür, genügt ein Fingertipp am automobilen Display, um den Boten kurz einzulassen und den Empfang eines Paketes zu quittieren. Das vernetzte Infotainment navigiert den Fahrer nicht nur durch den Verkehr, vielmehr auch durch den Alltag. Es ermöglicht den Zugriff auf Online-Dienste und Smartphone-Apps – und nicht zuletzt lässt es sich mittels Gesten und Sprache steuern, wie in einer Unterhaltung mit dem Beifahrer. Das Auto wird zum ganz persönlichen Begleiter des Fahrers.