Autonom mit 600 km Reichweite Volkswagen stellt Studie I.D. Buzz vor

Als neuestes Mitglied der I.D.-Familie präsentiert Volkswagen in Detroit die Studie I.D. Buzz.
Als neuestes Mitglied der I.D.-Familie hat Volkswagen in Detroit die Studie I.D. Buzz vorgestellt.

Mit dem I.D. Buzz präsentiert Volkswagen auf der NAIAS in Detroit eine Elektrovan-Studie, die den Anspruch, Elektromobilität für jedermann in die Welt von morgen zu bringen, erfüllen soll.

Die Studie I.D. Buzz verfügt über Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse, einem vollautomatisierten Fahrmodus (I.D. Pilot) sowie einer neuen Generation von Anzeige- und Bedienelemente. „Der I.D. Buzz basiert auf dem neuen modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB), bietet Komfort und jede Menge Raum zum Reisen. Seine elektrische Reichweite beträgt bis zu 600 Kilometer nach NEFZ”, so Dr. Frank Welsch, Volkswagen Markenvorstand für den Geschäftsbereich Entwicklung. Neue Energie erhält der I.D. BUZZ induktiv oder per Ladesäule. Etwa 30 Minuten dauert das Laden auf 80 Prozent bei einer Ladeleistung von 150 kW.

Darüber hinaus ist der Van wie sein kleiner Bruder, der I.D.3, für das autonome Fahren ausgelegt. So genügt bereits ein leichter Druck auf das Lenkrad und schon fährt es zurück, verschmilzt mit dem Cockpit und versetzt den I.D. Buzz vom manuellen in den vollautonomen Modus „I.D. Pilot" (denkbar ab 2025). Jetzt kann der Fahrer seinen Sitz nach hinten drehen und sich den Mitreisenden zuwenden. Laserscanner, Ultraschallsensoren, Radarsensoren, Area-View-Kameras und Frontkamera erfassen das Umfeld; weitere Verkehrsdaten werden über die Cloud empfangen.

Das klassische Cockpit gibt es im Fahrzeug nicht mehr. Die wichtigsten Informationen projiziert der Van vielmehr mittels AR-Head-up-Display in das Sichtfeld des Fahrers virtuell auf die Straße. Features wie die Infotainment- und Klimafunktionen werden über ein herausnehmbares Tablet bedient. Die zum Fahren wesentlichen Bedienelemente befinden sich indes im Lenkrad. Sein Innenbereich ist nicht – wie heute üblich – mit Speichen und Tasten ausgestattet, sondern verfügt über ein Touchpad mit kapazitiven Feldern – das klassische Lenkrad wird so zum multifunktionalen Lenkpad.