Mobilitätskonzept Volkswagen startet Projekt Mobilitätskarte

Volkswagen will Elektromobilität für den Fahrer komfortabler gestalten und startet dazu das Projekt Mobilitätskarte.
Volkswagen will Elektromobilität für den Fahrer komfortabler gestalten und startet dazu das Projekt Mobilitätskarte.

Im Rahmen des Schaufensters E-Mobilität startet die erste Pilotphase der Volkswagen Mobilitätskarte. Ziel ist es, Mobilität ganzheitlich zu betrachten und damit zukünftig ein integriertes Dienstleistungsangebot rund um ihr Elektrofahrzeug anzubieten, um die E-Mobilität komfortabler und effizienter zu gestalten.

Im Rahmen des Schaufenster E-Mobilität startet das Pilotprojekt Volkswagen Mobilitätskarte in Zusammenarbeit mit der Üstra AG und in enger Kooperation mit verschiedenen Partnern in Hannover, wie SAP, Enercity und HaCon, die für die Bereitstellung und Umsetzung verschiedener Dienste verantwortlich sind. Seit Juni wird die Mobilitätskarte in der Metropolregion Hannover und Umgebung mit mehr als 50 Probanden getestet. In Verbindung mit einer speziell entwickelten Volkswagen App können die Probanden die Dienste der Mobilitätskarte nutzen.

Die Mobilitätskarte bietet die Möglichkeit, vor Fahrtantritt ausgewählte Ladesäulen und Parkplätze zu reservieren. Darüber hinaus können die Probanden mit der Mobilitätskarte in zwölf Parkhäusern in Hannover parken – die Parkgebühr wird über die Ein- und Ausfahrt berechnet und bargeldlos abgebucht. Analog können die Testpersonen im öffentlichen Straßenraum Hannovers ticketfrei parken – auch hier läuft die Abrechnung über eine entsprechende Buchung via App. Die Parkuhr kann während des Stadtbummels über die App entsprechend weitergedreht werden. Darüber hinaus ermöglicht sie eine intermodale Routenplanung, so dass der Kunde basierend auf aktuellen Verkehrs- und Parkplatzinformationen komfortabel entscheiden kann, welches Verkehrsmittel ihn bestmöglich ans Ziel bringt. Attraktive Angebote oder Gutscheine können ebenfalls zukünftig über die Volkswagen Mobilitätskarte und der entsprechenden App standortbezogen aktiviert werden.

Im nächsten Projektschritt werden weitere Dienstleistungen, wie  Car-Sharing von Quicar oder Angebote des ÖPNV, integriert. Eine Entscheidung zur regionalen Ausweitung soll im Laufe des bis Ende 2015 laufenden Schaufensterprojekts E-Mobilität getroffen werden. Ausschlaggebend dafür ist insbesondere die Akzeptanz und Zufriedenheit der Nutzer mit diesem neuen Dienstleistungsangebot.