Teilautomatisiertes Fahren Tesla Model S mit Autopilot

Autopilot per Software-Update im Tesla
Autopilot per Software-Update im Tesla

Das Model S von Tesla soll künftig automatisch die Spur und den Abstand halten, zudem die Spur wechseln und autonom einparken können. Diese Funktionen lassen sich mit der Hersteller-eigenen Software-Version 7.0 realisieren.

Im Model S werden seit letztem Jahr Komponenten und Funktionen für automatisiertes Fahren integriert. Dazu gehörten zum Beispiel ein Frontradar, 12 Ultraschallsensoren mit hoher Reichweite, die die Umgebung des Fahrzeugs im Umkreis von 49 m bei jeder Geschwindigkeit erfassen, eine Frontkamera sowie ein hochpräzises, digital gesteuertes elektrisches Bremsassistenten-System. Außerdem verfügt jedes Model S über ein GPS-Navigationssystem mit digitalen Straßenkarten.

Die Einführung der Software-Version 7.0 ermöglicht diesen Komponenten nun, eine ganze Reihe von Komfort- und aktiven Sicherheitsfunktionen bereitzustellen. In ihrer Gesamtheit bilden sie ein System mit vier verschiedenen Rückmeldungs-Modulen: Kamera, Radar, Ultraschall und GPS. Diese sich gegenseitig verstärkenden Systeme liefern ein Echtzeit-Feedback von Daten aus der gesamten Tesla-Flotte, mit dessen Hilfe das System eigenständig lernt und sich selbst verbessert.

So genügt ein Antippen des Blinkerhebels und das Fahrzeug wechselt automatisch die Spur. Auch die Geschwindigkeit wird vollkommen autonom geregelt, denn die verkehrsadaptive Tempomatik passt sich dem Verkehrsfluss an.

Der Autopilot ist in Deutschland zugelassen, allerdings muss der Fahrer aus rechtlichen Gründen jederzeit in der Lage sein, das Lenkrad zu übernehmen. Tesla-Gründer Elon Musk empfiehlt daher explizit, die Hände am Lenkrad zu lassen. Die Aktivierung des Autopiloten soll 3.300 Euro kosten, als Extra beim Neukauf 2.700 Euro.