Hochstraßenkonzept BMW Vision E³ Way Stau und Luftbelastung ade

BMW hat für Megacities das Hochstraßenkonzept BMW Vision E³ Way entwickelt.
BMW hat für Megacities das Hochstraßenkonzept BMW Vision E³ Way entwickelt.

Entwickelt im BMW Group Technology Office China in Shanghai zeigt der Münchner Automobilhersteller mit seinem Projekt BMW Vision E³ Way ein Mobilitätskonzept, das Herausforderungen in Megacities wie Stau und Luftbelastung adressiert und lösen kann. Doch was verbirgt sich dahinter?

BMW Vision E³ Way ist ein Hochstraßenkonzept in urbanen Ballungsräumen für elektrisch angetriebene Zweiräder, das wichtige Verkehrsknotenpunkte miteinander verbindet. Die drei »E« stehen für elevated, electric und efficient. Durch die Verwendung von Hochstraßen über bisherigen Straßen (elevated) schafft das Projekt zusätzlich Verkehrskapazität. Das Konzept ist explizit nur für lokal emissionsfreie Einspurmobilitätskonzepte (electric) wie E-Bikes, das BMW Motorrad Concept Link oder das kürzlich vorgestellte BMW Motorrad X2City gedacht. Die einfach, modular und deshalb kostengünstig zu bauende Hochstraße schafft eine schnelle sowie direkte Verbindung zwischen wichtigen Verkehrsknotenpunkten und eignet sich damit für Berufspendler auf einer Strecke von bis zu 15 km. Damit ist die Nutzung der Hochstraßen nicht nur hinsichtlich der Kosten, sondern auch hinsichtlich der Wegezeit effizient (efficient).

»Der BMW Vision E³ Way eröffnet eine völlig neue Dimension von Mobilität in überfüllten Ballungsräumen: effizient, komfortabel und sicher. Ganz einfach, in dem wir emissionsfreiem Verkehr auf zwei Rädern neuen Raum geben«, erklärt Dr. Markus Seidel, Leiter BMW Group Technology Office China. »In China werden im Jahr 2050 mehr als eine Milliarde Menschen in Städten leben. Das Land wird zum globalen Inkubator vieler Mobilitätsinnovationen wie dem BMW Vision E3 Way werden«, so Seidel weiter. »Denn nirgendwo ist der Handlungsbedarf größer.«

Bei der Ausarbeitung des Konzepts kooperierte der Automobilhersteller mit der Tongji Universität in Shanghai. Hier waren verschiedene Bereiche der Universität an der Konzeption beteiligt, wie die School of Automotive Studies sowie das College of Design and Innovation.