Forschungsprojekt Race Siemens präsentiert elektrisches Serienfahrzeug mit Software-Steuerung

Die zunehmenden Software-Funktionen sind im Auto von morgen auf wenige Hardware-Komponenten verteilt. Die dafür notwendige Strukturierung der Software untersucht Siemens mit Partnern im Forschungsprojekt Race.
Die zunehmenden Software-Funktionen sind im Auto von morgen auf wenige Hardware-Komponenten verteilt. Die dafür notwendige Strukturierung der Software untersucht Siemens mit Partnern im Forschungsprojekt Race.

Siemens und der Fahrzeughersteller StreetScooter haben das erste Serien-Elektroauto mit der so genannten Race-Technologie vorgestellt. Diese ersetzt die Steuerungstechnik mit Standard-Hardware und einem Automotive-Betriebssystem.

Bei Race – »Robuste und zuverlässige Rechnerumgebung für zukünftige Elektroautos« – geht es darum, die immer komplexer werdende Elektronik-Architektur von Autos deutlich zu vereinfachen: Während in einem heutigen Mittelklassefahrzeug etwa 70 Steuergeräte zum Einsatz kommen, steuert bei Race eine zentralisierte Rechnerarchitektur das Fahrzeug. Mit einer solchen einheitlichen Software-Architektur lassen sich neue Funktionen einfach und schnell entwickeln. Zudem lassen sich Software-Funktionen auf das Fahrzeug aufspielen – das reicht von Infotainment bis hin zu sicherheitskritischen Funktionen wie Fahrerassistenzsysteme. Auch autonomes Fahren wird so erheblich vereinfacht.