VW e-up! Sicherheit und Elektromobilität sind kein Widerspruch

Sicheres Elektrofahrzeug: der VW e-up!
Sicheres Elektrofahrzeug: der VW e-up!

Nachdem vor kurzem ein Tesla S gebrannt hat, wurde die Sicherheit eines Elektrofahrzeuges im Allgemeinen und die von Lithium-Ionen-Akkus im Besonderen in Frage gestellt. Nun prüfte der ADAC den VW e-up!. Ergebnis: Der Elektro-Kleinwagen zeigte keinen Sicherheitsunterschied zu Fahrzeugen mit konventionellem Antrieb.

Der über 250 kg schwere und mit einer Hochvoltstrom-Batterie bestückte Volkswagen e-up! zeigte sich beim simulierten Unfall sicher. Die Fahrgastzelle blieb vollständig intakt, das Elektrikpaket samt Batterien und Leitungen steckte den Schlag beim Aufprall mit 64 km/h locker weg. Die 204 Akkuzellen sitzen – mit einem massiven Rahmen verstärkt – nach hinten versetzt im Unterboden der Karosserie. Die Hochvoltleitungen wurden außerhalb des Fahrgastraums geschützt von vorn nach hinten geführt. Es ist keine zusätzliche Gefahr durch den Elektroantrieb erkennbar. Darüber hinaus überzeugt der Kleinwagen auch beim Punkt "Aktive Sicherheit/Fahrerassistenzsysteme".

Nachteile: Obwohl der ermittelte Verbrauch mit 13,8 kWh/100 km niedrig ausfällt, ist die Reichweite aufgrund der kleinen Akkus (Kapazität: 18,7 kWh) nicht hoch. Im EcoTest-Mix liegt die maximale Reichweite bei 165 km. Weiterer Wermutstropfen: der Preis von 26.900 Euro.