Kooperation Renault und Bolloré entwickeln E-Mobility-Lösungen

Carlos Ghosn von Renault (rechts) und Vincent Bolloré (links) bekräftigen ihre Partnerschaft mit einem Händeschütteln.
Carlos Ghosn von Renault (rechts) und Vincent Bolloré (links) bekräftigen ihre Partnerschaft mit einem Händeschütteln.

Renault und der französische Bolloré-Konzern wollen das Thema Elektromobilität voranbringen und haben dazu eine Partnerschaft geschlossen.

Im Rahmen der Kooperation übernimmt Renault ab Mitte 2015 die Fertigung des Elektrofahrzeugs Bluecar, das bislang ausschließlich in Italien vom Band läuft. Das Elektrofahrzeug wird dann im französischen Werk in Dieppe gebaut, das auf Kleinserien spezialisiert ist.

Weiterer Eckpfeiler der neuen Partnerschaft ist ein Joint Venture für europaweite Car-Sharing-Lösungen, an dem sich Renault zu 30 Prozent beteiligt. 70 Prozent der Anteile hält die Bolloré Gruppe. Das Abkommen sieht als ersten Schritt vor, dass Kunden der Car-Sharing-Dienste Bluely in Lyon und Bluecub in Bordeaux noch 2014 den Renault Twizy für ihre täglichen Fahrten nutzen können. Mittelfristig sollen die französischen Car-Sharing-Flotten 30 Prozent Renault Elektrofahrzeuge (Twizy und ZOE) umfassen.

Zu guter Letzt wird Renault im Auftrag von Bolloré eine Machbarkeitsstudie für einen rein elektrischen Dreisitzer durchführen. Das Modell soll speziell auf die Anforderungen von Car-Sharing-Diensten zugeschnitten sein und kompakter als das aktuelle Bluecar sein. Darüber hinaus ziehen die Partner auch den Vertrieb des neuen Elektromodells an private, gewerbliche und öffentliche Personen in Betracht.

Renault wird im Auftrag von Bolloré eine Machbarkeitsstudie für einen rein elektrischen Dreisitzer durchführen. Das Modell soll speziell auf die Anforderungen von Car-Sharing-Diensten zugeschnitten sein und noch kompaktere Abmessungen als das aktuelle Bluecar der Bolloré-Gruppe bieten. Darüber hinaus ziehen die Partner auch den Vertrieb des neuen Elektromodells an private, gewerbliche und öffentliche Kunden in Betracht.