Energiespeicher Projekt OptiFeLio gestartet

Im Spitzencluster Elektromobilität Süd-West startete das Projekt OptiFeLio, um die Kosten in der Elektromobilität erheblich zu minimieren.
Im Spitzencluster Elektromobilität Süd-West startete das Projekt OptiFeLio, um die Kosten in der Elektromobilität erheblich zu minimieren.

Im Spitzencluster Elektromobilität Süd-West wurde das Projekt »OptiFeLio« gestartet, das sich mit der Reduktion von kostenintensiven Produktionsprozessen bei der Fertigung von Zellgehäusen befasst.

Zum 1. Oktober 2014 hat das Projekt »Optimierte Design- und Produktionskonzepte für die Fertigung von Lithium-Ionen-Batteriegehäusen«, kurz OptiFeLio seine Arbeit aufgenommen und bis 30.09.2017 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit ca. 1,74 Mio. Euro gefördert.

Das Projekt-Konsortium besteht aus den Partnern Daimler, ElringKlinger, Fraunhofer ICT, GreenIng, Lauffer Pressen, Manz, wbk - Institut für Produktionstechnik und dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg. Ziel ist es, die heute noch kostenintensiven Produktionsprozesse bei der Fertigung von Zellgehäusen bei Pouch- oder prismatischen Zellen nachhaltig zu reduzieren und somit einen entscheidenden Beitrag zur Kostensenkung in der Elektromobilität zu leisten.

Einerseits soll dieses Ziel durch die Weiterentwicklung bestehender Herstellverfahren bei den Gehäusen von Lithium-Ionen-Zellen gelingen. Beispielsweise soll im Projektverlauf der Tiefziehprozess von Aluminiumverbundfolie zu Verpackungshalbschalen bei Pouch-Verpackungen durch Kaltumformen verbessert werden und die Ergebnisse mittels Demonstrator validiert werden.Andererseits ist die Vereinfachung von Fertigungsprozessen bei prismatischen Gehäusen durch den Einsatz neuer Produktdesigns und alternativer Materialien geplant. Durch eine funktionsintegrierte Gestaltung des Zellgehäuses soll zudem die Möglichkeit geschaffen werden, Sensorik zur Detektion wichtiger Zellparameter auf einfache Weise zu integrieren, um damit zukünftig auftretende Fehlfunktionen aller Art bereits auf Zellebene zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten zu können.