Concept Car Peugeot Quartz Plug-in-Hybrid mit 500 PS

Die Crossover-Studie Peugeot Quartz ist auf dem Pariser Autosalon zu sehen (Publikumstage: 4. bis 19. Oktober).
Die Crossover-Studie Peugeot Quartz ist auf dem Pariser Autosalon zu sehen (Publikumstage: 4. bis 19. Oktober).

Gleich drei Antriebsquellen sorgen beim Konzeptfahrzeug Peugeot Quartz für Kraft im Überfluss: Der Plug-in-Hybrid kombiniert einen Verbrenner mit zwei Elektromotoren. Welche Antriebseinheit wann zum Zuge kommt, entscheidet sich je nach Fahrsituation.

Unter der gewölbten Motorhaube des Quartz verbirgt sich der von Peugeot Sport entwickelte 1,6-Liter-Motor THP 270. In Verbindung mit einer Sechsgang-Automatik wartet der Vierzylinder-Benziner mit einem Drehmoment von 330 Nm und einer spezifischen Leistung von fast 170 PS/l auf. Zusätzlich wird die Vorderachse direkt von einem 85-kW-Elektromotor angetrieben. Dieser lädt im Schubbetrieb die 400-V-Batterie auf und unterstützt den Verbrennungsmotor beim Gangwechsel. Auch die Hinterachse wird von einem 85-kW-Elektromotor für den Vortrieb des Fahrzeugs angetrieben, der ebenfalls zur Batterieaufladung beiträgt. Ein speziell ausgelegtes ESP steuert die Bremskraftverteilung auf die vier Räder sowohl zur Stabilisierung des Fahrzeugs als auch im Hinblick auf ein optimales Batterielademanagement.

Mit diesem Antrieb stehen dem Fahrer drei Modi zur Auswahl: Im emissionsfreien ZEV-Modus verfügt das Fahrzeug mit dem Energievorrat der am Netz aufladbaren Batterie über eine Reichweite von bis zu 50 Kilometer. Im „Route“-Modus sorgen Verbrennungs- und vorderer Elektromotor gemeinsam für das Fahrvergnügen und die maximale Batterieaufladung im Schubbetrieb. Im „Race“-Modus schließlich greifen alle drei Motoren ein, um das Potenzial des mit mechanischen Differentialen mit begrenztem Schlupf ausgerüsteten Fahrwerks optimal auszuschöpfen. Diese Architektur ermöglicht es, das Drehmoment je nach dem herrschenden Reibwert auf die vier Räder zu verteilen.

Um dieses Kraftpaket optimal nutzen zu können, verfügt der Quartz über eine spezifische McPherson-Vorderachse und eine Mehrlenkerhinterachse, die die E-Maschine aufnimmt. Die Luftfederung sorgt automatisch für eine Bodenfreiheit zwischen 300 und 350 Millimetern. Diese Funktion wird von einem optischen Erkennungssystem gesteuert, das über mit dem Navigationssystem verbundene Kameras den Straßenverlauf antizipiert.