Automotive Energy Supply wird veräußert Nissan verkauft Batteriesparte an GSR Capital

Der Nissan Leaf verfügt noch über eine Batterie, die im eigenen Haus gefertigt wurde. Bald gehört die Batteriesparte des japanischen OEMs der chinesischen GSR Capital.
Der Nissan Leaf verfügt noch über eine Batterie, die im eigenen Haus gefertigt wurde. Bald gehört die Batteriesparte des japanischen OEMs der chinesischen GSR Capital.

Nissan Motor will seine Batteriesparte an den privaten Investmentfonds GSR Capital verkaufen. Der Kauf- und Verkaufsvertrag umfasst das Tochterunternehmen Automotive Energy Supply sowie zwei Batteriewerke.

Neben der Nissan-Tochter Automotive Energy Supply, der zur Nissan North America  gehörende Fertigung in Smyrna und dem Werk in Sunderland werden auch Teile der japanischen Batteriefertigung in Oppama, Atsugi und Zama an GSR verkauft.

»Dies ist eine Win-Win-Situation für AESC und Nissan. AESC ist künftig in der Lage, das globale Netzwerk und die proaktiven Investitionen von GSR zu nutzen, um seine Kundenbasis zu erweitern und seine Wettbewerbsfähigkeit auszubauen. Das wird wiederum auch die Wettbewerbsfähigkeit der Nissan Elektrofahrzeuge verbessern. AESC bleibt ein wichtiger Partner für Nissan, während wir uns stärker auf das Design und die Produktion von Elektroautos konzentrieren können«, erklärte Hiroto Saikawa, Präsident und CEO von Nissan.

Die Mitarbeiter in allen Einrichtungen, die vom Verkauf betroffen sind, inklusive der Standorte in Zama, Sunderland und Smyrna, werden weiterhin beschäftigt. Die Zentrale und die Entwicklungszentren der Sparte bleiben unverändert in Japan. In einem ersten Schritt wird Nissan den 49-prozentigen Minderheitsanteil an AESC erwerben, den bislang der japanische Konzern NEC Corporation und sein vollwertiges Batterie- und Elektroden-Tochterunternehmen NEC Energy Devices halten. NEC hat dem Kauf bereits zugestimmt. Die Beschlüsse stehen unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsgremien und Behörden, ein Abschluss wird bis Dezember 2017 erwartet.