Schaeffler und Elektromobilität »Mobilität für morgen« als Neuausrichtung des Zulieferers

Ein Beispiel für die Bemühungen im Bereich der E-Mobilität ist das Konzeptfahrzeug Active E-Drive von Schaeffler.
Ein Beispiel für die Bemühungen im Bereich der E-Mobilität ist das Konzeptfahrzeug Active E-Drive von Schaeffler.

Schaeffler gründet Anfang 2018 einen Unternehmensbereich für die E-Mobilität. Unter der Strategie »Mobilität für morgen« beschäftigt sich der Automobilzulieferer mit den zentralen Zukunftsfeldern Elektromobilität, Industrie 4.0 und Digitalisierung – Chancen erkennen und Potenziale nutzen.

Das Familienunternehmen Schaeffler kündigte an, zum 1. Januar 2018 einen eigenständigen Unternehmensbereich für Elektromobilität zu schaffen. Die strategische Ausrichtung des Zulieferers im Bereich der E-Mobilität ist Bestandteil der Strategie »Mobilität für morgen« und soll sämtliche Produkte und Systemlösungen für elektrifizierte Kraftfahrzeuge vereinen.

Schaeffler geht nach eigenen Angaben den bevorstehenden Wandel hin zu neuen Antriebstechnologien zuversichtlich an, da beispielsweise der Automotive Aftermarket hohes Wachstumspotenzial bietet. Die Zahl der Kundenprojekte und Serienaufträge im Bereich der E-Mobilität nehme zudem stetig zu. Das Umsatzpotenzial aus diesen Aufträgen belaufe sich bereits auf über eine Milliarde Euro. Der Umsatzanteil mit Produkten und Systemen für Hybrid- und rein elektrisch-betriebene Fahrzeuge soll im Jahr 2020 bereits mindestens 15 Prozent des Gesamtumsatzes des Automotive-Geschäfts betragen.

Zudem strebt das Unternehmen in China eine langfristige Ausrichtung an. Die Wachstumsaussichten sind sehr vielversprechend, insbesondere für den Bereich der Elektromobilität. Drei der acht bereits erhaltenen Serienaufträge für E-Achsen und Hybridmodule stammen aus China.

Das Familienunternehmen fühlt sich in der Lage, die »Mobilität für morgen« aktiv im Interesse der Kunden und Geschäftspartner mitzugestalten.