Tokio Motorshow 2017 Mitsubishi e-Evolution Concept feiert Weltpremiere

Auf der Tokio Motorshow, die Ende Oktober 2017 stattfindet, stellt Mitsubishi seine Studie e-Evolution Concept erstmals vor.
Auf der Tokio Motorshow, die Ende Oktober 2017 stattfindet, stellt Mitsubishi seine Studie e-Evolution Concept erstmals vor.

Mitsubishi wird auf der diesjährigen Tokio Motorshow seine Studie e-Evolution Concept präsentieren. Das Konzeptfahrzeug kombiniert die Bereiche Elektromobilität und Allrad-Technologie mit künstlicher Intelligenz.

Das Triple-Motor-4WD-System beinhaltet ein kapazitätsstarkes Batteriesystem, einen einzelnen E-Motor zum Antrieb der Vorderräder sowie das neue Dual-Motor-AYC-System mit zwei weiteren E-Maschinen plus elektronischer Giermomentregelung (AYC) zur Kraftversorgung der Hinterräder.

Als Schaltzentrale des Mitsubishi e-Evolution Concept fungiert ein AI-System, dessen künstliche Intelligenz die Möglichkeiten von Fahrer und Fahrzeug sinnvoll erweitert. So werden durch zahlreiche Sensoren Änderungen der Fahrbahn- und Verkehrsverhältnisse, die Absichten und persönlichen Fähigkeiten des Fahrers sowie das Verhalten des Fahrzeugs präzise erkannt und aufeinander abgestimmt. Eine spezielle Coaching-Funktion ermöglicht es dem AI-System sogar, die Fähigkeiten des Fahrers unauffällig zu optimieren: Nach Analyse der Fahrfertigkeiten initiiert es ein Trainingsprogramm, das per Sprachdialog und Monitor im Fahrzeug mit dem Fahrer kommuniziert. So erlebt dieser den e-Evolution Concept als ein Fahrzeug, das sich seinen Erwartungen entsprechend verhält und damit die Sicherheit und die Qualität des Fahrerlebnisses erhöht.

Fahrzeug denkt voraus

Die künstliche Personal-Assistant-Intelligenz basiert auf einem Verständnis menschlicher Verhaltensweisen an Bord des Fahrzeugs, um jeweils relevante Informationen bereitstellen zu können. Dabei kommt unter anderem ein Dialogsystem mit Spracherkennung zum Einsatz, um die Insassen korrekt zu verstehen und sich mit ihnen – auch bei äußeren Störeinflüssen wie Straßenlärm – in einer natürlich klingenden Sprache zu unterhalten. Die Erkennung arbeitet mit einem hybriden, Cloud- und Onboard-basierten System oder mit lokaler Verarbeitung, wobei das lokale System auch ohne Netzwerkverbindung eine hohe Erkennungsgenauigkeit gewährleistet. Der Einsatz sogenannter Voiceprint-Technologie macht es darüber hinaus möglich, einzelne Passagiere anhand ihrer Sprache und ihres Verhaltens zu unterscheiden und jeweils Dienste anzubieten, die dem persönlichen Geschmack und den Bedürfnissen des Einzelnen entsprechen.

Der Personal Assistant ermöglicht es unter anderem, Funktionen wie Klimaanlage, Scheibenwischer, Scheinwerfer per Sprache zu steuern und informiert über den Fahrzeugstatus einschließlich etwaiger Störungen. Gleichzeitig unterstützt er die Konnektivität mit zahlreichen Geräten und Inhalten und ist beispielsweise in der Lage, Verbindung zu einer Drohne aufzubauen, um die Verkehrssituation zu überprüfen oder den Passagieren aus der Vogelperspektive einen Blick auf die Umgebung zu ermöglichen.