Elektromobilität in Deutschland Mehr Umweltprämien für Elektrofahrzeuge beantragt

Die Nachfrage nach Fahrzeugen mit alternativen Antrieben steigt.
Die Nachfrage nach Fahrzeugen mit alternativen Antrieben steigt.

Seit Juli 2016 kann die Umweltprämie beim Kauf von Elektro- und Hybridautos beantragt werden. Im dritten Quartal 2017 ist die Anzahl der eingereichten Förderanträge für die Umweltprämie deutlich gestiegen.

Die Zahl der beantragten Umweltprämien für Elektroautos ist im dritten Quartal dieses Jahres gestiegen. In den drei Monaten von Juli bis einschließlich September gingen nach Angaben des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) 10.636 Anträge auf die Förderprämie zwischen 3000 und 4000 Euro ein. Zuvor hatte es ein ganzes Jahr gebraucht, bis gut 23.000 Anträge zusammen kamen.

Zum Ende des Monats September lagen der Behörde nunmehr 33.660 Anträge vor, wie das Bafa am Mittwoch in Eschborn bei Frankfurt mitteilte. Davon waren rund 19.600 Anträge für reine Elektroautos und mehr als 14.000 für Plug-In-Hybride, die einen Verbrennungsmotor haben und gleichzeitig an der Steckdose aufgeladen werden können.
14.800 Elektro-Prämien entfielen auf Privatpersonen, der Rest vor allem auf Unternehmen.

Die Kaufprämie kann seit Anfang Juli 2016 beantragt werden. Die Förderung gilt rückwirkend für Fahrzeuge, die seit dem 18. Mai 2016 gekauft wurden. Für reine Elektrowagen mit Batterie gibt es 4000 Euro, für Hybridautos sind es 3000 Euro. Die bis Ende Juni 2019 befristeten Fördermittel reichen für mehr als 300.000 Fahrzeuge. Erfolgreichstes E-Modell ist der Renault Zoe in verschiedenen Ausstattungsversionen mit 4656 Exemplaren vor dem Audi A3 mit fast 4000 Förderanträgen.